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01.08.2012 | review | Ausgabe 15-16/2012

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2012

Kathetergestützter Aortenklappenersatz: eine neue therapeutische Option der Aortenklappenstenose?

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 15-16/2012
Autoren:
Dr. Lukas Jaroslaw Motloch, Sara Reda, Dennis Rottlaender, Matthias Heigert, Uta C. Hoppe

Zusammenfassung

30 % aller Patienten mit einer signifikanten Aortenstenose werden aufgrund eines hohen Operationsrisikos nicht mit einem konservativen Aortenklappenersatz behandelt. Eine minimalinvasive Alternative für diese Patienten bietet der kathetergestützte Aortenklappenersatz (transcatheter aortic valve replacement; TAVI). Man unterscheidet bei den minimalinvasiven Verfahren grundsätzlich den transfemoralen und den transapikalen Aortenklappenersatz. Bei ersterem werden die auf einen Stentrahmen aufgebrachten Klappen kathetergesteuert über die Femoralgefäße implantiert. Der Zugangsweg für zweiteren ist eine linksanterolaterale Mini-Thorakotomie im fünften Interkostalraum. Die häufigsten Komplikationen sind Gefäß- und Blutungskomplikationen, ein neu aufgetretener höhergradiger AV-Block, die Entwicklung einer paravalvulären Insuffizienz, ein akutes Nierenversagen, ein Schlaganfall sowie eine TIA. Erste Studien in einem Hochrisikokollektiv zeigen gute Ergebnisse. Damit bietet die TAVI Hochrisikopatienten eine sinnvolle Therapie. Weitere Studien zum Langzeitverlauf der Patienten stehen noch aus.

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