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Kann eine Unterscheidung in verschiedene Patientensubgruppen die Therapie beim chronischen Kreuzschmerz verbessern?

  • 22.06.2020
  • Rehabilitation
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Berücksichtigung von individuellen Defiziten und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Patientensubgruppen bringt Vorteile in der Behandlung von chronischen Kreuzschmerzpatienten und sollte daher stärker berücksichtigt werden. Künftige Forschung sollte zeigen, welche weiteren Gruppen in den verschiedenen Umgebungen zu definieren sind, wie die bereits fix etablierten therapeutischen Programme zu adaptieren sind und welche therapeutischen Maßnahmen die langfristigen Verbesserungen insbesondere im Hinblick auf die ICF am besten absichern helfen. Besondere Achtung sollte dabei neben der umfassenden Qualifikation der Erstbehandler auf die einzelnen psychosozialen Risikofaktoren für eine Chronifizierung gelegt werden. Diese Risikofaktoren erscheinen insbesondere als Teil einer multimodalen Therapie im Sinne des biopsychosozialen Modells im Vergleich zu anderen Aspekten dieser Therapiekombinationen in manchen Fällen unterrepräsentiert und ihre Auswirkungen auf therapeutische Empfehlungen sind vergleichsweise noch wenig untersucht.
Titel
Kann eine Unterscheidung in verschiedene Patientensubgruppen die Therapie beim chronischen Kreuzschmerz verbessern?
Verfasst von
Prim. PD Dr. Thomas Kienbacher
Publikationsdatum
22.06.2020
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
rheuma plus / Ausgabe 1/2021
Print ISSN: 1868-260X
Elektronische ISSN: 2191-2610
DOI
https://doi.org/10.1007/s12688-020-00351-5
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