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22.06.2020 | Rehabilitation

Kann eine Unterscheidung in verschiedene Patientensubgruppen die Therapie beim chronischen Kreuzschmerz verbessern?

Zeitschrift:
rheuma plus
Autor:
Prim. PD Dr. Thomas Kienbacher
Wichtige Hinweise
Erstveröffentlichung in J. Miner. Stoffwechs. Muskuloskelet. Erkrank. 27, 19–23 (2020). https://​doi.​org/​10.​1007/​s41970-020-00096-9

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Berücksichtigung von individuellen Defiziten und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Patientensubgruppen bringt Vorteile in der Behandlung von chronischen Kreuzschmerzpatienten und sollte daher stärker berücksichtigt werden. Künftige Forschung sollte zeigen, welche weiteren Gruppen in den verschiedenen Umgebungen zu definieren sind, wie die bereits fix etablierten therapeutischen Programme zu adaptieren sind und welche therapeutischen Maßnahmen die langfristigen Verbesserungen insbesondere im Hinblick auf die ICF am besten absichern helfen. Besondere Achtung sollte dabei neben der umfassenden Qualifikation der Erstbehandler auf die einzelnen psychosozialen Risikofaktoren für eine Chronifizierung gelegt werden. Diese Risikofaktoren erscheinen insbesondere als Teil einer multimodalen Therapie im Sinne des biopsychosozialen Modells im Vergleich zu anderen Aspekten dieser Therapiekombinationen in manchen Fällen unterrepräsentiert und ihre Auswirkungen auf therapeutische Empfehlungen sind vergleichsweise noch wenig untersucht.

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Literatur
Über diesen Artikel