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Erschienen in: ProCare 5/2022

01.06.2022 | KONTINENZPFLEGE

Jede Beratung und Versorgung muss individuell sein

Inkontinenz ist eine schambehaftete Ausnahmesituation

verfasst von: Sonja Streit

Erschienen in: ProCare | Ausgabe 5/2022

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Auszug

Nach wie vor gilt das Thema Inkontinenz als sehr schambehaftet. Viele Betroffene sind laut Medizinischer Kontinenzgesellschaft Österreich nicht in der Lage, sich einer Ärztin oder einem Arzt anzuvertrauen. Unbehandelt könne Blasen- oder Darmschwäche in die soziale Isolation führen und die Würde der Betroffenen untergraben, so die Gesellschaft. Laut Österreichischer Gesellschaft für Allgemeinmedizin (GAM) nehmen Harn- und Stuhlinkontinenz mit dem Alter zu und gelten im fortgeschrittenen Alter als einer der häufigsten Gründe für eine Pflegeheimeinweisung. Die Gesellschaft appelliert deshalb an Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner, Patientinnen und Patienten aktiv auf das Thema Inkontinenz anzusprechen. Ob fäkale bzw. anale Inkontinenz oder unwillkürlicher Harnverlust aufgrund einer Dranginkontinenz, Überlaufinkontinenz, Mischinkontinenz oder Belastungsinkontinenz — für Betroffene stehen hierzulande neben Hilfsmitteln auch Expertinnen und Experten aus der Pflege zur Verfügung, die sie bezüglich Funktion und Handhabung schulen und beraten und somit einen normalen Umgang mit der schwierigen Thematik ermöglichen. …
Metadaten
Titel
Jede Beratung und Versorgung muss individuell sein
Inkontinenz ist eine schambehaftete Ausnahmesituation
verfasst von
Sonja Streit
Publikationsdatum
01.06.2022
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
ProCare / Ausgabe 5/2022
Print ISSN: 0949-7323
Elektronische ISSN: 1613-7574
DOI
https://doi.org/10.1007/s00735-022-1567-y