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19.03.2021 | Originalien | Ausgabe 1/2021 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 1/2021

Ist die Expression des GP88-Proteins (Progranulin) ein klinisch relevanter Prognosefaktor für Prostatakarzinompatienten?

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 1/2021
Autoren:
Prof. Dr. Helge Taubert, Dr. med. Markus Eckstein
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Progranulin (GP88), ein autokriner Wachstumsfaktor, stellt einen für zahlreiche Tumorentitäten vielversprechenden Biomarker dar. Da sich GP88 sowohl im Tumorgewebe als auch im Serum von Tumorpatienten nachweisen lässt, ist ein minimal-invasiver Test („liquid biopsy“) zum Nachweis von GP88 möglich. Im Prostatakarzinom (PCa) wurde dieser Marker bisher nur in wenigen Voruntersuchungen auf seine diagnostische Aussagekraft hin charakterisiert. In unseren eigenen Arbeiten analysierten wir die Proteinlevel von GP88 im Serum (ELISA-Test) und im Tumorgewebe (Immunhistochemie) in 2 Prostatakarzinompatientenkohorten. Dabei erwies sich der verstärkte Proteinnachweis sowohl im Serum als auch im Tumorgewebe als negativer Prognosefaktor. Interessanterweise traf dies nur auf die jüngeren PCa-Patienten zu. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen bzw. eine Eignung von GP88 auch für die Diagnose und das Therapiemonitoring von PCa-Patienten einzuschätzen.
Literatur
Über diesen Artikel

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