Ischämieschmerzen wird im Rahmen der Schmerzbehandlung ein oft unterschätzter Stellenwert zuteil. Ein Grund mag sein, dass sie vorwiegend in spezialisierten Fachdisziplinen wie Angiologie, Gefäßchirurgie, interventioneller Radiologie oder interventioneller Schmerztherapie behandelt werden. Dabei ist die Prävalenz kritischer Extremitätenischämie hoch, verbunden mit hohem Amputationsrisiko und hoher Mortalitätsrate, wobei das Risiko mit dem Alter steigt. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist damit eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen an der unteren Extremität, was zentrales Thema dieses Artikels ist.