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13.03.2019 | Internistische Diagnostik | Originalien | Ausgabe 2/2019

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2/2019

Unterschätzter Risikofaktor vieler Krankheiten – Wie lässt sich ein Magnesiummangel nachweisen?

Zeitschrift:
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen > Ausgabe 2/2019
Autoren:
Prof. Dr. Jürgen Vormann, Tanja Werner
Wichtige Hinweise
Aktualisierung von: Vormann J (1999) Wie läßt sich ein Magnesiummangel nachweisen? J Miner Stoffw 6(2):29–33

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Magnesiummangel ist ein wichtiger Risikofaktor für verschiedene Krankheiten. Die Mechanismen der Magnesiumhomöostase wurden in den letzten Jahren aufgeklärt. Ein Magnesiummangel in der Nahrung führt nicht zu schnellen Mangelsymptomen, da die Knochen die extrazelluläre Magnesiumkonzentration puffern. Die Magnesiumkonzentration im Serum nimmt erst nach Erschöpfung des Skelettspeichers ab. Eine reduzierte Serummagnesiumkonzentration (<0,85 mmol/l) ist ein zuverlässiger Indikator für ein Defizit. Klinische Anzeichen eines Magnesiummangels können jedoch auftreten, bevor die Serumkonzentration gesunken ist. Darüber hinaus kann eine schnelle Freisetzung aus intrazellulären Speichern während der Blutentnahme dazu führen, dass die Blutkonzentration künstlich ansteigt und ein Mangel maskiert wird. In der klinischen Praxis wird ein Magnesiummangel deshalb hauptsächlich durch klinische Symptome (neuromuskuläre Übererregbarkeit, Herzrhythmusstörungen und Kopfschmerzen) diagnostiziert. Darüber hinaus muss das Risiko eines Magnesiumdefizits aufgrund unzureichender Zufuhr oder durch erhöhte arzneimittelbedingte Verluste berücksichtigt werden.

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Literatur
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