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01.09.2013 | originalarbeit | Ausgabe 17-18/2013

Wiener Medizinische Wochenschrift 17-18/2013

Internationaler Status Dickdarmkrebs-Screening und Qualitätssicherung der Screening-Koloskopie

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 17-18/2013
Autoren:
Nikolaus Patera, Claudia Wild

Zusammenfassung

Dickdarmkrebs ist häufig, frühe Stadien haben eine deutlich bessere Prognose und die medikamentöse Behandlung später Stadien ist zunehmend sehr teuer. Screening nach Kolorektalkarzinom hat das Potenzial sowohl zur Früherkennung als auch zur Prävention. Koloskopie, ein für eine Screening-Untersuchung sehr invasives Verfahren mit der kleinen Wahrscheinlichkeit gravierender Komplikationen, ist in allen Programmen zumindest für die weiterführende Abklärung von zentraler Bedeutung. Der Stand internationaler Screening-Aktivitäten wird präsentiert. Aus der Evidenz zur Effektivität möglicher First-Line Tests zeichnet sich ab, dass alle im Ergebnis relativ ähnliche Effektgrößen haben könnten. Damit kommen der Teilnahmerate und der Qualitätssicherung zentrale Bedeutung für die tatsächliche Erreichung der Effektivität von Dickdarmkrebs-Screening zu. Teilnahmeraten sind für Stuhltests höher als für Sigmoidoskopie und Koloskopie. Zur Qualitätssicherung der Screening-Koloskopie liegt ein etablierter Kanon von Qualitätsindikatoren vor. Dass systematische Qualitätssicherung auch im Rahmen eines opportunistischen Screening wie in Österreich möglich ist, beweisen Deutschland und Polen.

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Literatur
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