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13.11.2017 | Intensivmedizin | Ausgabe 6/2017

Wiener klinisches Magazin 6/2017

Intensivtherapie – Überleben und Lebensperspektive

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 6/2017
Autor:
MBA Univ.-Prof. Dr. Andreas Valentin
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Medizinische Klinik - Intensivmedizin - Notfallmedizin 2017 · 112:584–588 https://​doi.​org/​10.​1007/​s00063-017-0349-y erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Zusammenfassung

In der Intensivmedizin wurde ein signifikanter Anstieg der Überlebensraten bei kritischen Erkrankungen erreicht. Neben dem kurzfristigen Outcomeparameter Intensivstations- oder Krankenhausmortalität ist nun zunehmend die Langzeitprognose und die Lebensperspektive von Intensivpatienten in den Fokus gerückt. Das pure Überleben ist nicht mehr das alleinige Ziel der Intensivmedizin. Die Einschätzung eines individuellen Verlaufs eines Intensivpatienten muss über die Phase der Intensivbehandlung hinausreichen. Ein relevanter Anteil aller Intensivpatienten ist nach der Entlassung aus der Intensivstation von physischen, psychischen, kognitiven und sozialen Einschränkungen betroffen. Die Prognose des Status nach Intensivstationsentlassung ist ein wichtiger Bestandteil in der Entscheidungsfindung bezüglich des Beginns und der Fortführung intensivmedizinischer Maßnahmen. Die schwerwiegenden Belastungen einer intensivmedizinischen Behandlung sollten nicht nur mit dem puren Überleben, sondern mit einer voraussichtlich erhaltenen Lebensperspektive begründet werden können.

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Literatur
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