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23.08.2019 | Innere Medizin | Ausgabe 5/2019

„HAND AUF’s Herz 2019“ – ein voller Erfolg

Vom 28. bis 29. Juni fand am Herzzentrum Innsbruck zum bereits vierten Mal die Fortbildung Hand auf’s Herz statt.

Hand auf‘s Herz ist eine interdisziplinäre „hand’s on“-Fortbildung für den kardiologischen Nachwuchs und wurde als Kooperation der ÖKG-Arbeitsgruppe „Cardiologists of Tomorrow“ (Martin Reindl, Sebastian Reinstadler) sowie der ÖGHTG-Arbeitsgruppe „Junges Forum“ (Can Gollmann-Tepeköylü, Johannes Holfeld) vor vier Jahren ins Leben gerufen. Sowohl Teilnehmer aus ganz Österreich als auch erstmals der Young DGK (Deutschland) und der Swiss Cardiologists of Tomorrow folgten heuer der Einladung nach Innsbruck. Wesentliches Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Kollegen die Möglichkeit zu bieten, das Herz und seine häufigsten Pathologien im wahrsten Sinne des Wortes zu „be-greifen“.

Nach dem bewährten Konzept wurden ausgewählte herzchirurgische Eingriffe live am OP Tisch mitverfolgt und somit die Möglichkeit geboten, das schlagende Herz und die vorliegenden Pathologien (z.B. atherosklerotische veränderte Koronarien) hautnahe zu erleben. Im Anschluss wurden die Fälle ausführlich nachbearbeitet und diskutiert. Der Nachmittag war jeweils für weitere Falldiskussionen und Expertenvorträge reserviert. Am ersten Veranstaltungstag waren die neuen ESC/EACTS Guidelines zur myokardialen Revaskularisation sowie der kardiogene Schock aus kardiologischer und herzchirurgischer Sicht Schwerpunkte der Vorträge. Dabei bot sich gerade auch durch die vielen zusätzlichen Fallpräsentationen durch CoTs aus den verschieden Kliniken reichlich Zeit für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

Da neben der Aortenklappe nun auch vor allem die Mitralklappe zunehmend minimal invasiv sowie mittels kathetergestützer Therapieverfahren behandelt wird, war am zweiten Tag die Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz im Fokus. Zunächst gab es dazu eine detaillierte Einführung in die multimodale Bildgebung zur Diagnostik der Mitralklappeninsuffizienz. Anschließend wurden im Rahmen von weiteren Expertenvorträgen etablierte als auch innovative chirurgische Ansätze sowie der transkatheter „edge-to-edge mitral valve repair“ besprochen. Als weiteres Highlight gab es am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit, an einem Simulator die Prozedur des transkatheter Mitralklappenrepair selbst durchzuführen.

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen und Erfahrungen während der zwei Tage wird es auch 2020 eine Fortführung von Hand auf’s Herz geben!

Dr. Sebastian J. Reinstadler, Medizinische Universität Innsbruck

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