Zum Inhalt

Frau Doktor, wie lange noch? Die Palliative Performance Scale (PPS) als Hilfsmittel zur Einschätzung der Lebenszeit von PalliativpatientInnen – Validierung einer deutschen Version

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Palliative Performance Scale (PPS) wird in ihrer englischen Originalversion seit etwa zwei Jahrzehnten verwendet, um das Funktionsniveau von PalliativpatientInnen mithilfe von anamnestisch erhebbaren bzw. beobachtbaren Parametern zu beschreiben. Daraus kann die noch zu erwartende Lebenszeit abgeschätzt werden: je höher das Funktionsniveau desto länger die zu erwartende Lebenszeit. Sowohl lebensbedrohlich Erkrankte wie auch ihre Angehörigen und Behandelnden haben ein Interesse die verbleibende Lebenszeit einschätzen zu können, um entsprechende Planungen vornehmen zu können. Bisher lag noch keine offizielle deutsche Übersetzung der PPS vor. Anhand von 394 PatientInnen eines palliativen Konsiliardienstes wurden die Funktionsniveaus entsprechend einer deutschen Version der PPS mit der Überlebenszeit korreliert, Kaplan-Meier-Kurven erstellt und auf Unterschiede geprüft. Es sollte die Hypothese geprüft werden, ob auch in der deutschen Version der PPS ein höheres Funktionsniveau mit längerem Überleben korreliert. In der untersuchten Population wurden klar Unterschiede des Überlebens entsprechend den einzelnen PPS-Kategorien dargestellt. Die PPS ist in der nun vorliegenden deutschen Version ein geeignetes und mögliches Hilfsmittel, um die Überlebenszeit von PalliativpatientInnen allein auf der Basis von klinischen Informationen einzuschätzen.
Titel
Frau Doktor, wie lange noch? Die Palliative Performance Scale (PPS) als Hilfsmittel zur Einschätzung der Lebenszeit von PalliativpatientInnen – Validierung einer deutschen Version
Verfasst von
Dr. Veronika Mosich
Martin Andersag
Herbert Watzke
Publikationsdatum
14.11.2019
Verlag
Springer Vienna
Schlagwort
Innere Medizin
Erschienen in
Wiener Medizinische Wochenschrift / Ausgabe 15-16/2019
Print ISSN: 0043-5341
Elektronische ISSN: 1563-258X
DOI
https://doi.org/10.1007/s10354-019-00714-4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

www.gesundheitswirtschaft.at (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit den beiden Medien ÖKZ und QUALITAS unterstützt Gesundheitswirtschaft.at das Gesundheitssystem durch kritische Analysen und Information, schafft Interesse für notwendige Veränderungen und fördert Initiative. Die ÖKZ ist seit 1960 das bekannteste Printmedium für Führungskräfte und Entscheidungsträger im österreichischen Gesundheitssystem. Die QUALITAS verbindet seit 2002 die deutschsprachigen Experten und Praktiker im Thema Qualität in Gesundheitseinrichtungen.

zur Seite

www.pains.at (Link öffnet in neuem Fenster)

P.A.I.N.S. bietet vielfältige und aktuelle Inhalte in den Bereichen Palliativmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerzmedizin. Die Informationsplattform legt einen besonderen Schwerpunkt auf hochwertige Fortbildung und bietet Updates und ausgewählte Highlight-Beiträge aus Schmerznachrichten und Anästhesie Nachrichten.

zur Seite
Bildnachweise
Palliativpatientin/© KatarzynaBialasiewicz / Getty Images / iStock, gesundheitswirtschaft, pains logo