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14.11.2019 | Innere Medizin | themenschwerpunkt | Ausgabe 15-16/2019

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2019

Frau Doktor, wie lange noch? Die Palliative Performance Scale (PPS) als Hilfsmittel zur Einschätzung der Lebenszeit von PalliativpatientInnen – Validierung einer deutschen Version

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 15-16/2019
Autoren:
Dr. Veronika Mosich, Martin Andersag, Herbert Watzke
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Palliative Performance Scale (PPS) wird in ihrer englischen Originalversion seit etwa zwei Jahrzehnten verwendet, um das Funktionsniveau von PalliativpatientInnen mithilfe von anamnestisch erhebbaren bzw. beobachtbaren Parametern zu beschreiben. Daraus kann die noch zu erwartende Lebenszeit abgeschätzt werden: je höher das Funktionsniveau desto länger die zu erwartende Lebenszeit. Sowohl lebensbedrohlich Erkrankte wie auch ihre Angehörigen und Behandelnden haben ein Interesse die verbleibende Lebenszeit einschätzen zu können, um entsprechende Planungen vornehmen zu können. Bisher lag noch keine offizielle deutsche Übersetzung der PPS vor. Anhand von 394 PatientInnen eines palliativen Konsiliardienstes wurden die Funktionsniveaus entsprechend einer deutschen Version der PPS mit der Überlebenszeit korreliert, Kaplan-Meier-Kurven erstellt und auf Unterschiede geprüft. Es sollte die Hypothese geprüft werden, ob auch in der deutschen Version der PPS ein höheres Funktionsniveau mit längerem Überleben korreliert. In der untersuchten Population wurden klar Unterschiede des Überlebens entsprechend den einzelnen PPS-Kategorien dargestellt. Die PPS ist in der nun vorliegenden deutschen Version ein geeignetes und mögliches Hilfsmittel, um die Überlebenszeit von PalliativpatientInnen allein auf der Basis von klinischen Informationen einzuschätzen.

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Literatur
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