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11.04.2018 | Innere Medizin | Originalien | Ausgabe 2/2018 Open Access

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2/2018

Autoimmunhepatitis – Klinik, Diagnostik, Therapie

Zeitschrift:
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen > Ausgabe 2/2018
Autoren:
Dr. Albert Friedrich Stättermayer, Emina Halilbasic

Zusammenfassung

Die Autoimmunhepatitis (AIH) ist eine seltene chronische entzündliche Lebererkrankung, die alle Altersgruppen betrifft und ohne adäquate Behandlung zum Leberversagen führen kann. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung sind ausschlaggebend für die günstige Prognose der AIH. Allerdings kann die Diagnose durch das heterogene Spektrum klinischer, laborchemischer und histologischer Manifestationen erschwert sein. Erhöhte Transaminasen und Immunglobulin-G-Spiegel, positive Autoantikörper, charakteristische morphologische Veränderungen in der Leberhistologie und nicht zuletzt gutes Ansprechen auf eine immunsuppressive Behandlung zählen zu den wichtigsten diagnostischen Kriterien und sollten bei einem Verdacht evaluiert werden. Als Therapieziel sollte das Erreichen der kompletten klinischen, biochemischen und histologischen Remission angestrebt werden. Dies kann durch die immunsuppressive Therapie mit Kortikosteroiden und Azathioprin bei einem Großteil der Patienten erzielt werden. Aber auch wenn viele Patienten anfänglich auf eine immunsuppressive Standardtherapie ansprechen, stellen die Nebenwirkungen oder unzureichendes Therapieansprechen weiterhin eine Herausforderung in der Therapie der AIH dar. Dies unterstreicht die Notwendigkeit prospektiver Studien für effektive alternative Behandlungsmöglichkeiten.
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