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18.08.2020 | Innere Medizin | Gastroenterologie | Ausgabe 5/2020 Open Access

Wiener klinisches Magazin 5/2020

Clostridium difficile auf der Intensivstation

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 5/2020
Autoren:
Dr. Florian Prechter, Prof. Dr. Andreas Stallmach
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin 2/2020 ・115:81–87 https://​doi.​org/​10.​1007/​s00063-018-0459-1 erstpubliziert. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Auf der Intensivstation ist die Clostridienenteritis mit einer Prävalenz von 1–2 % der Patienten eine nicht seltene Erkrankung, die den Behandler vor besondere Herausforderungen stellt. Für Europa liegen nur wenige belastbare Daten bezüglich Schweregrad und Therapie der Clostridium difficile Infektionen (CDI) bei Intensivpatienten vor; die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Studien mit anderen Patientenkollektiven ist teilweise problematisch. Auch die Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie sind auf diese Patienten aufgrund der meist ausgeprägten Komorbiditäten oft nur mit Einschränkungen anwendbar. Zudem zeigt sich in letzter Zeit immer deutlicher, dass bei einem mit 10–20 % relevanten Teil aller Patienten eine asymptomatische Kolonisation mit C. difficile besteht, die in ihrer Relevanz für den Patienten und für die Übertragung im Krankenhaus bislang nicht gut verstanden ist. Unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur geben wir einen Überblick über aktuelle Herausforderungen in Diagnostik und Verlaufsabschätzung, primäre Behandlungsoptionen sowie Behandlungsalternativen bei besonderen Problemen und Therapieversagen. Zudem gehen wir auf die Prävention von Neuerkrankungen auf der Intensivstation ein.
Literatur
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