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01.06.2016 | case report | Ausgabe 3/2016 Open Access

Spektrum der Augenheilkunde 3/2016

Indirekte traumatische Optikusneuropathie nach Fahrradsturz

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 3/2016
Autoren:
Dr. med. univ. Sarah Krainz, Dr. med. univ. Mona Regina Schneider, Dr. med. univ. Bianca Bizjak, Univ. Prof. Dr. med. univ. Andreas Wedrich

Zusammenfassung

Wir berichten über einen 34-jährigen Patienten, der im Rahmen eines Fahrradsturzes eine Orbitafraktur erlitt und posttraumatisch keine Lichtwahrnehmung am betroffenen Auge aufwies. Funduskopisch zeigte sich eine subretinale peripapilläre Blutung im Sinne einer traumatischen Optikusneuropathie. Der Visus erholte sich bereits wenige Stunden posttraumatisch ohne spezifische Therapie und war am nächsten Tag bereits auf 0,4 angestiegen. Zwei Monate später zeigte sich ein Endvisus von 0,63 und die Papille imponierte partiell atrophisch. In den letzten Jahren wurden einige Studien und Fallserien zur hochdosierten Kortisontherapie bei traumatischer Optikusneuropathie publiziert. Es zeigte sich eine relativ hohe Rate an spontanen Visusverbesserungen und keine überzeugenden Daten, dass die Kortisontherapie der alleinigen Beobachtung überlegen wäre. Eine Übersicht der publizierten Artikel zeigt die kontroverse Diskussion im Hinblick auf hochdosierte Kortisontherapie. Unser Fallbericht bestätigt, dass spontane partielle Remissionen beobachtet werden.
Literatur
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