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08.04.2019 | Originalien | Ausgabe 2/2019

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel 2/2019

Hyponatriämie/Hypernatriämie – Diagnose und Therapie basierend auf der Analyse von physiologischen Regulationsmechanismen

Zeitschrift:
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel > Ausgabe 2/2019
Autoren:
PD Dr. Christoph Schwarz, PD Dr. Gregor Lindner
Wichtige Hinweise
Aktualisierung von: Schwarz C, Lindner G (2011) Hyponatriämie/Hypernatriämie: Diagnose und Therapie basierend auf der Analyse von physiologischen Regulationsmechanismen. J Klin Endokrinol Stoffw 4(4):30–34

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Hypo- und Hypernatriämien sind Störungen des Wasserhaushalts und können nur durch eine erhebliche Beeinträchtigung von dessen Regulationsmechanismen entstehen. Hypernatriämien entwickeln sich durch eine Reduktion des Durstempfindens oder prinzipiell der Möglichkeit zu trinken und werden von einer Störung der Harnkonzentrationsmechanismen oder den Verlust von hypotonen Flüssigkeiten begleitet. Eine Substitution dieser Verluste von hypotonen Körperflüssigkeiten durch isotone oder hypertone Lösungen erhöht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Hypernatriämie. Für die Entstehung einer Hyponatriämie ist eine (in)adäquate Ausschüttung von Vasopressin verantwortlich, da dies zu einer Retention von Wasser ohne Natrium führt. Die Zufuhr von hypotonen Lösungen in Kombination mit einer niedrigen Zufuhr an osmotisch aktiven Substanzen kann ebenfalls eine Hyponatriämie verursachen. Für die Differenzialdiagnose der Dysnatriämien ist neben der Erhebung des Volumenstatus auch eine Analyse der renalen Natrium- und Wasserausscheidung eine Notwendigkeit. Diese Analyse basiert auf den physiologischen Grundprinzipien der Regulation des Wasserhaushalts. Erst diese exakte Erhebung der Grundlage für das Auftreten einer Dysnatriämie macht eine adäquate Therapie möglich.

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Literatur
Über diesen Artikel

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