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Hypomagnesiämie induziertes cerebelläres Syndrom (HICS)

Schwere Elektrolytstörung mit neurologischen Symptomen

  • 14.01.2025
  • Neurologie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Wir präsentieren einen Patienten mit einem akuten Kleinhirnsyndrom und diskutieren mögliche Differentialdiagnosen. Nachdem die „üblichen Verdächtigen“ ausgeschlossen wurden, stellten wir die Diagnose eines „Hypomagnesiämie induzierten cerebellären Syndroms (HICS)“. Dies ist eine relativ unbekannte Erkrankung, die durch die langfristige Anwendung von Protonenpumpeninhibitoren (PPI), verschiedene andere Medikamente, chronischen Durchfall und/oder Mangelernährung verursacht werden kann. Das Absetzen der verursachenden Medikamente und die Supplementierung von Magnesium (zusammen mit anderen Elektrolyten und Vitaminen) verbessern die cerebellären Symptome.
Titel
Hypomagnesiämie induziertes cerebelläres Syndrom (HICS)
Schwere Elektrolytstörung mit neurologischen Symptomen
Verfasst von
Tamara Kellerhals
Dr. Daniel Eschle
Publikationsdatum
14.01.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
psychopraxis. neuropraxis / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 2197-9707
Elektronische ISSN: 2197-9715
DOI
https://doi.org/10.1007/s00739-024-01056-6
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