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Histologische Untersuchung des Knochenmarks

Grenzen und Möglichkeiten in der hämatologischen Diagnostik

  • 01.02.2016
  • Pathologie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die histopathologische Untersuchung des Knochenmarks, inklusive der immunhistochemischen Färbungen, ist integraler Bestandteil in der Diagnostik maligner hämatologischer Störungen. Der Hämatopathologe sollte daher nicht nur Erfahrung in der Interpretation immunhistochemischer Färbungen haben, sondern auch genetische Befunde erkennen können, welche als ein wichtiger Bestandteil der neoplastischen Hämatopathologie gelten. Trotzdem wurde versucht, die extreme Bedeutung der histologischen Untersuchung des Knochenmarks zu vernachlässigen, sogar bei Patienten mit myeloischen Neoplasien. Es sollte bedacht werden, dass die in-situ-Analyse des Knochenmarks mit wenig Aufwand, exakte Aussagen zu hypoplastischen Zuständen, dem Grad der Fibrose, dem fokalem Befall und hämatologischen Neoplasien machen kann. Diagnostisch relevante molekulargenetische Untersuchungen, die gewöhlich auf Punktmutationen und Klonalitätsanalysen abzielen, sind in routinemäßigen Knochemarksbiopsien möglich. Die Autoren treten dafür ein, dass die histologische Untersuchung des Knochenmarks bei allen Patienten mit hämatologischen Malignitäten durchgeführt wird.
Titel
Histologische Untersuchung des Knochenmarks
Grenzen und Möglichkeiten in der hämatologischen Diagnostik
Verfasst von
Univ.-Prof. Dr. Hans-Peter Horny
Univ.-Prof. Dr. Karl Sotlar
Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Reiter
Univ.-Prof. Dr. Peter Valent
Publikationsdatum
01.02.2016
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 1/2016
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817
DOI
https://doi.org/10.1007/s00740-015-0078-x
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