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01.02.2016 | Pathologie | Ausgabe 1/2016

Wiener klinisches Magazin 1/2016

Histologische Untersuchung des Knochenmarks

Grenzen und Möglichkeiten in der hämatologischen Diagnostik

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 1/2016
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Hans-Peter Horny, Univ.-Prof. Dr. Karl Sotlar, Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Reiter, Univ.-Prof. Dr. Peter Valent

Zusammenfassung

Die histopathologische Untersuchung des Knochenmarks, inklusive der immunhistochemischen Färbungen, ist integraler Bestandteil in der Diagnostik maligner hämatologischer Störungen. Der Hämatopathologe sollte daher nicht nur Erfahrung in der Interpretation immunhistochemischer Färbungen haben, sondern auch genetische Befunde erkennen können, welche als ein wichtiger Bestandteil der neoplastischen Hämatopathologie gelten. Trotzdem wurde versucht, die extreme Bedeutung der histologischen Untersuchung des Knochenmarks zu vernachlässigen, sogar bei Patienten mit myeloischen Neoplasien. Es sollte bedacht werden, dass die in-situ-Analyse des Knochenmarks mit wenig Aufwand, exakte Aussagen zu hypoplastischen Zuständen, dem Grad der Fibrose, dem fokalem Befall und hämatologischen Neoplasien machen kann. Diagnostisch relevante molekulargenetische Untersuchungen, die gewöhlich auf Punktmutationen und Klonalitätsanalysen abzielen, sind in routinemäßigen Knochemarksbiopsien möglich. Die Autoren treten dafür ein, dass die histologische Untersuchung des Knochenmarks bei allen Patienten mit hämatologischen Malignitäten durchgeführt wird.

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