Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

18.05.2018 | Psychiatrie | Ausgabe 4/2018

psychopraxis. neuropraxis 4/2018

Herr Doktor, mein Nabel ist gefallen!

Wie soll bzw. kann ein Arzt diese Aussage verstehen?

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 4/2018
Autor:
Mag. Dr. Renate Csellich-Ruso
Wichtige Hinweise
Literatur beim Verfasser

Zusammenfassung

Transkulturelle Kompetenz unterstützt beim Diagnostizieren und Therapieren fremdkulturell geprägter Patienten. Es setzt sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammen: Wissen über andere Kulturen (kognitive Kompetenz). Der bewussten inneren Haltung des weitestgehend vorurteilsfreien aufeinander Zugehens (affektive Kompetenz) und der Fähigkeit situativ angemessen (pragmatisch kommunikativ) zu handeln. Transkulturelle Fähigkeiten können dann als entwickelt angesehen werden, wenn situativ angemessenes flexibles Herangehen und Einnehmen fremdkultureller Sichtweisen möglich ist. Transkulturelle Kompetenz beruht auf Hintergrundwissen über viele verschiedene Teilbereiche wie z. B. den kulturell geprägten Vorstellungen über Krankheitsentstehung, differierender Vorstellungen über angemessene Verhaltensweisen, religiöse Zusammenhänge oder sprachliche Unterschiede. Durch gedankliches Miteinbeziehen patienten-/kulturspezifischer Gepflogenheiten in Diagnose- und Therapieüberlegungen, vermittelt der Arzt dem Patienten Verständnis. Sprachbewusstes Formulieren des Arztes ermöglicht es dem Patienten, die Therapievorschläge anzunehmen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2018

psychopraxis. neuropraxis 4/2018 Zur Ausgabe

Panorama

Panorama