Die Schmerzbehandlung geriatrischer Patient:innen stellt aufgrund physiologischer und psychischer Veränderungen per se, aber auch aufgrund von Multimorbidität und damit einhergehender Polypharmazie eine große Herausforderung dar. Letztere birgt ein erhöhtes Risiko für nichtvorhersehbare Arzneimittelereignisse und Interaktionen und verändert damit auch den Nutzen und das Risiko einer Schmerztherapie im Alter. Von zentraler Bedeutung sind die abnehmende Leber- und Nierenfunktionen, weshalb bestimmte Medikamente gar nicht oder nur in stark reduzierter Dosierung eingenommen werden können.