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29.10.2020 | originalarbeit | Ausgabe 4/2020 Open Access

neuropsychiatrie 4/2020

Herausforderung Abstinenz – Fallbericht und Übersicht zur Therapie von Alkoholabhängigkeit bei Schwangerschaft

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 4/2020
Autoren:
Stephan Listabarth, Daniel König, Andreas Wippel, Nathalie Pruckner, Deirdre Maria Castillo, Sandra Vyssoki, Dr. med. univ. Andrea Gmeiner
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die potenziell teratogenen Effekte von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft stellen wichtige medizinische sowie sozio-ökonomische Faktoren dar. Die Einhaltung einer strikten Alkoholkarenz während der Schwangerschaft, stellt allerdings besonders für Frauen, welche an einer Alkoholabhängigkeit leiden, eine große Herausforderung dar. Eine optimale psychopharmakologische Behandlung der werdenden Mütter ist auf Grund unzureichender Studienlage oder bekannter Teratogenität selten möglich. Die aktuell zugelassenen Substanzen zur Anticraving- sowie Rückfallsprophylaxe bei Alkoholabhängigkeit sind in der Schwangerschaft kontraindiziert. Die off-label Verwendung von Ondansetron (5-HT3-Rezeptor-Antagonist) als Rückfallsprophylaxe ist eine mögliche therapeutische Option. Im hier dargestellten Fall erhielt eine schwangere Patientin eine psychopharmakologische Behandlung mit Sertralin, Quetiapin sowie Ondansetron. Unter dieser Therapie konnte während der Schwangerschaft eine durchgehende Abstinenz bei der Patientin erreicht werden.

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