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08.08.2017 | Intensivmedizin | Ausgabe 5/2017

Wiener klinisches Magazin 5/2017

Hämorrhagischer Schock

Allgemeine Therapieprinzipien

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 5/2017
Autoren:
Dr. Tarek Iko Eiben, Dr. Valentin Fuhrmann, Doz. Dr. Bernd Christopher Saugel, Prof. Dr. Stefan Kluge
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Internist 2017 · 58:207–217, DOI 10.​1007/​s00108-017-0192-5 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Blutungen, die mit einem hämorrhagischen Schock einhergehen, sind in der Rettungs- bzw. Intensivmedizin häufig. Die Kenntnis der Blutungsquelle und zusätzlicher Erkrankungen hilft, das Ausmaß des Schockgeschehens zu differenzieren. Die Therapie erfordert bis zur Versorgung der Blutung und Blutsubstitution ein differenziertes Volumenmanagement, um eine Stabilisierung sowohl des Patienten als auch der Gerinnung zu erreichen. Die Therapie mit Kristalloiden und gegebenenfalls mit Kolloiden sollte maßvoll erfolgen, da auch ihr Einsatz nicht ohne Risiken ist. Hypothermie und Azidose sind mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Das möglichst engmaschige Monitoring der Gerinnung sollte Hand in Hand mit der Therapie gehen, damit gegebenenfalls eine gezielte Substitution von Gerinnungsfaktoren erfolgen kann. Bis zum Ende der Blutung gilt es, die Therapie des hämorrhagischen Schocks fortzusetzen.

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