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19.12.2017 | Gesundheitspolitik | Redaktionstipp | Onlineartikel

Eine Schule am Ende der Welt

Autor:
Martin Křenek-Burger

Bbanga Project wurde 2014 von jungen, freiwilligen Helfern aus Wien auf die Beine gestellt.

Was zunächst nur als Unterstützung einer einzelnen Familie galt, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Communityprojekt, das Augen und Ohren der westlichen Welt für die Nöte des afrikanischen Kontinents öffnet.

Mittlerweile trägt das Bbanga Project den Status eines gemeinnützigen Vereines in Österreich und einer NGO in Uganda. Ziel ist es den Kindern in Kalangala/Ugandaden Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Laut Hassan Hayatbakhsh, genannt Sani, dem Gründer der gemeinnützigen Organisation, ist man nun bereit für den nächsten Schritt. Ein Schulungszentrum muss her, um den Kindern eine Zukunft zu gewährleisten und um einen nachhaltigen Wandel in diesem vollkommen vergessenen Fleckchen Erde zu bewirken. Bildung sollte Jedem frei zugänglich sein und ist das wichtigste für die geistliche Weiterentwicklung eines  heranwachsenden jungen Menschen. 

Gemeinsam mit einer bunt gemischten Gruppe soll in einem mehrstufigen Prozess ein Ziegelstein nach dem anderen gelegt werden, um dem Ziel jeden Tag einen Schritt näher zu kommen.

Durch zielgerechte Kinderpatenschaften werden derzeit 40 Kinder unterstützt, die neben einer schulischen Ausbildung auch die anfallenden Nebenkosten decken. Somit können Schuluniformen, Schulsachen, warme Mahlzeiten und weitere notwendige Dinge organisiert werden, ohne die Familie finanziell zu belasten. Eine mobile Bibliothek versorgt angesiedelte Schulen mit derzeit 2000 Büchern, die im Unterricht verwendet werden, um den Kindern das Lesen beizubringen. Vor allem die Lehrerin vor Ort, Annet, und ihre Familie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Bbanga in Uganda zu vertreten. Sei es durch die mobile Bibliothek die sie verwaltet oder die Koordination der Freizeitaktivitäten mit den Kids, oder durch amtliche Tätigkeiten.

Was tat sich zuletzt? Im Herbst wurde dank einer großzügigen Spende ein Bodaboda (heimisches Motorrad) angeschafft. Herr Ssendi holt damit die Kinder , die weiter weg wohnen ab und bringt sie danach zur Schule und retour.

Dazwischen kann er sich damit seinen Unterhalt verdienen indem er auch privat Bodaboda fährt.

Seit Anfang Dezember sind die Projektbetreiber auch stolze Besitzer eines Grundstückes in Kalangala, wo in naher Zukunft der Bau der Ganztagsschule geplant ist.

Sei es nun mit Patenschaften oder einzelnen Spenden, jede Hilfe ist willkommen und lässt Kinder-Träume wahr werden.

 Kontaktdaten

office@bbanga-project.org

presse@bbanga-project.org

www.bbanga-project.org

https://www.facebook.com/bbanga.project/

https://www.instagram.com/bbangaproject/

Spendenkonto:

Bbanga Project

IBAN: AT16 2011 1826 3946 9200

BIC: GIBAATWWXXX

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