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01.03.2016 | themenschwerpunkt | Ausgabe 3-4/2016 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 3-4/2016

Geschlechtsunterschiede bei psychologischen, ernährungs- und sportwissenschaftlichen Einflussfaktoren auf Adipositas/Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen in Österreich

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 3-4/2016
Autoren:
Elisabeth Ardelt-Gattinger, Susanne Ring-Dimitriou, Johannes Hofmann, Katharina Paulmichl, Fanni Zsoldos, Priv.-Doz. Dr. Daniel Weghuber

Zusammenfassung

Das Ess- und Bewegungsverhalten unterliegt der Steuerungsfunktion durch bestimmte kognitive Muster. Es werden im Folgenden, zur Darstellung von eventuell durchgehenden Geschlechtertrends, die bei 4400 Kindern/Jugendlichen und 6600 Erwachsenen mit dem Adipositas Diagnostik- und Evalutionssystem (AD-EVA) gemessenen Unterschiede in der Teilgruppe der Adipösen dargestellt.
Höhere Werte ungünstiger psychischer Steuerungsmechanismen des Ess- und Bewegungsverhaltens adipöser Mädchen liegen vor allem im Bereich der vorklinischen Essstörungen. Diese Ergebnisse sind für Prävention und Gesundheitsförderung relevant.
Interessant sind auch die nicht-signifikanten Unterschiede im Bereich der Einstellung zu Bewegung wie der Bewegungsmotivation. Es würde bedeuten, dass man nicht dem Vorurteil aufsitzen darf, dass das männliche Geschlecht ohnehin mehr Freude an der Bewegung habe.
Die männliche Vorliebe für „Snacks“ und „Deftiges“ konnte in der für Österreich repräsentativen Normstichprobe des Fragebogensystems AD-EVA repliziert werden, spiegelt sich aber nicht in der Teilgruppe der adipösen Mädchen und Knaben. Man kann davon ausgehen, dass sich 8- bis 18-jährige Adipöse beiderlei Geschlechts ungünstig ernähren.
Literatur
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