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09.10.2020 | Gelenkschmerzen | Schmerz Open Access

Algorithmus des Vorgehens beim unklaren Gelenkschmerz

Zeitschrift:
rheuma plus
Autor:
Priv.-Doz. Dr. Josef Hermann
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Gelenkschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen in der Medizin. Um Gelenkschmerzen diagnostisch einordnen zu können, ist eine Kategorisierung des Schmerzes in einen entzündlichen, nichtentzündlichen oder neuropathischen Schmerz hilfreich. Zudem muss der Schmerz einer anatomischen Struktur zugeordnet werden, da nur bei einem Schmerz, der von der Synovialmembran ausgeht, von einem Gelenkschmerz gesprochen werden kann. Für die Einordnung des Schmerzes in einen entzündlichen oder nichtentzündlichen Schmerz stehen uns methodisch die Schmerzanamnese, als bildgebende Methoden der Ultraschall und die Magnetresonanztomographie und die Entzündungsparameter zur Verfügung. In unklaren Situationen und zur Sicherung eines entzündlichen Geschehens sind eine Synoviaanalyse und eventuell die Biopsie erforderlich. Um den Ort des Schmerzgeschehens zu lokalisieren, können wir die funktionelle Untersuchung, die Sonographie, die Magnetresonanztomographie und eventuell die Röntgenuntersuchung heranziehen.
Literatur
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