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Geburten in Begleitung einer persönlichen Hebamme – ein Modell mit Zukunft?

  • 27.10.2025
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Ich habe in den 1980er-Jahren in Wien gemeinsam mit mehreren Geburtshelfern und Hebammen eine Einrichtung für außerklinische Geburtshilfe gegründet: das Geburtshaus Nussdorf. In den fast 17 Jahren wurden dort etwa 4000 Kinder geboren mit guten klinischen Ergebnissen, was mütterliche Mortalität und Morbidität betrifft, und vor allem mit niedrigen Interventionsraten. Als 2002 keine wirtschaftlich vertretbare Zukunftsperspektive erkennbar war, wurde das Geburtshaus Nussdorf geschlossen. Die Wiener Gesundheitspolitik, mit dem Umstand konfrontiert, hat mich als Person eingeladen, mich für die Leitung der Semmelweis-Frauenklinik der Stadt Wien zu bewerben. Auftrag: Realisierung eines gleichartigen Betreuungskonzepts im Rahmen eines öffentlichen Krankenhauses. In „meiner“ damaligen Klinik war bereits ein Modell einer persönlichen Geburts- und Wochenbettbetreuung für Schwangere etabliert. Das wurde als gute Voraussetzung für die Entwicklung eines größeren, weitergehenden Konzepts betrachtet. Nachdem meine Amtszeit abgelaufen war, wurde ich von der Leitung der Wiener Krankenanstalten mit einer Auswertung der Daten beauftragt. Das Ziel: Umsetzung im gerade in Planung befindlichen neuen Krankenhaus Klinik Floridsdorf.
Titel
Geburten in Begleitung einer persönlichen Hebamme – ein Modell mit Zukunft?
Verfasst von
Dr. Michael Adam
Gerhard Mostbeck
Michael Weber
Beda Hartmann
Publikationsdatum
27.10.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Gynäkologie in der Praxis / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 3005-0758
Elektronische ISSN: 3005-0766
DOI
https://doi.org/10.1007/s41974-025-00392-8
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