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04.07.2022 | Originalien

Geburt und Beckenboden

verfasst von: MBA Prim. PD Dr. Oliver Preyer, BSc Dr. Philipp Fößleitner

Erschienen in: Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich

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Zusammenfassung

Eine Spontangeburt steigert bekannterweise das Risiko für eine Harninkontinenz und/oder einen uterovaginalen Prolaps im späteren Leben jeder Frau. Die Suche nach effektiven Präventionsmaßnahmen und Optimierungen im Geburtsmanagement beschäftigt die Forschung daher seit vielen Jahrzehnten. Die Hauptursachen der Beckenbodendysfunktion nach einer Geburt sind dabei die Verletzung des Beckenbodens durch Kompression, Zerrungen, Ab- und Ausriss von Nerven, Muskeln und Bindegewebsfasern. Der Abriss des M. levator ani spielt dabei in der Entstehung von Inkontinenz und Prolaps eine wichtige Rolle. Vielfach wird die Entbindung per Sectio caesarea als effektive Prävention zur Verhinderung von Harninkontinenz und Prolaps angesehen, ein Blick auf die aktuelle Datenlage bestätigt diese These jedoch nicht. Die einzigen evidenzbasierten Methoden zur Prävention von Harninkontinenz und Prolaps sind derzeit das Beckenbodentraining während und nach der Schwangerschaft sowie Lebensstilmodifikationen.
Literatur
35.
Zurück zum Zitat Pomeroy RH (1918) Shall we cut and reconstruct the perineum for every primipara. Trans Am Gynecol Assoc 43:201 Pomeroy RH (1918) Shall we cut and reconstruct the perineum for every primipara. Trans Am Gynecol Assoc 43:201
54.
Zurück zum Zitat Hannestad YS, Rortveit G, Daltveit AK, Hunskaar S (2003) Are smoking and other lifestyle factors associated with female urinary incontinence? The Norwegian EPINCONT Study. BJOG 110(3):247–254 CrossRef Hannestad YS, Rortveit G, Daltveit AK, Hunskaar S (2003) Are smoking and other lifestyle factors associated with female urinary incontinence? The Norwegian EPINCONT Study. BJOG 110(3):247–254 CrossRef
Metadaten
Titel
Geburt und Beckenboden
verfasst von
MBA Prim. PD Dr. Oliver Preyer
BSc Dr. Philipp Fößleitner
Publikationsdatum
04.07.2022
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich
Print ISSN: 1023-6090
Elektronische ISSN: 1680-9424
DOI
https://doi.org/10.1007/s41972-022-00168-8