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01.07.2015 | kurzbericht | Ausgabe 13-14/2015

Wiener Medizinische Wochenschrift 13-14/2015

Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) und FSME-Schutzimpfung in Österreich: Update 2014

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 13-14/2015
Autoren:
Univ.-Prof. Ursula Kunze, Mag. Gabriela Böhm

Zusammenfassung

Durch die erfolgreiche österreichische Impfstrategie konnte die FSME weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Seit vielen Jahren gibt es 50 bis 100 Erkrankungsfälle pro Jahr. Die Durchimpfungsrate der Bevölkerung liegt derzeit bei 85 %. Ein Problem stellt die „ältere“ Generation ab 40 Jahren dar, in der jedes Jahr mehr als der Hälfte der Erkrankungsfälle auftritt. Im Bundesländer – Vergleich zeigt sich, dass mittlerweile Oberösterreich und Tirol die ersten Plätze einnehmen, nachdem lange Zeit Steiermark und Kärnten die meisten Fälle verzeichnet hatten. Für die FSME gilt, wie bei Tetanus, das Prinzip der Krankheitskontrolle bzw. Krankheitseliminierung: Der Erreger kann nicht ausgerottet werden und die Impfung bewirkt einen Individualschutz, aber keine Herdenimmunität. Die beiden in Österreich verwendeten FSME-Impfstoffe haben eine hohe Effektivität zwischen 96 und 99 % gezeigt, auch bei irregulärer Impfung ist die Schutzrate mit über 90 % immer noch sehr hoch. Über 4000 verhinderte Erkrankungsfälle allein im Zeitraum 2000–2011 belegen das eindrucksvoll.

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Literatur
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