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01.03.2016 | Ausgabe 3/2016

ProCare 3/2016

freizeit & leben

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 3/2016
Den im Libanon geborenen und aufgewachsen Palästinenser Marwan Abado und den Wiener Paul Gulda verbindet schon lange Zeit eine musikalische und persönliche Freundschaft. Im neuen Projekt „Masaar hubb — Path of Love“ verbinden sich Abados Oud und Stimme mit Guldas Cembalo zu einer bezwingenden Symbiose, Bach und arabische Melodik vertragen sich bestens! Da groovt das Cembalo im titelgebenden Pfad der Liebe und wechselt mit der Oud immer wieder in der Melodieführung ab, während das jeweils andere Instrument den Rhythmus unterstreicht. Behutsam webt sich der breitere Cembalo-Klang in die puristischen Klanglinien der Oud und reduziert die Opulenz auch mal, um den feingesponnenen Zauber nicht zu stören. Voller Saitenklang kommt da zum Ausbruch im „Gastspiel“ bei François Couperin, dem barocken Komponisten, Organisten und selbst Cembalospieler, während die arabischen Lieder Marwan Abados zu eigenen und Texten seelenverwandter Dichter im reduzierten Klang das Gemüt umfangen. Die dunklen Cembalosaiten fungieren hier als kraftvolle „Basslinie“ und mit erdigem Rhythmus und Abados wohltönende Stimme begibt sich bisweilen in weitschwingende kehlige Tiefen. Im leichtfüßiger-elaborierten Bach wiederum steigert sich Gulda in einen veritablen Spielrausch, beim Präludium nimmt wieder der eine den Faden des anderen auf, um schließlich gemeinsam in ineinandergeschlungenen Arabesken zu musizieren. Und bei „Bach al Beiruti“, der Ode des Palästinensers an den zeitlosen Meister der Rhythmik, trägt das Schlossvögelchen von Feistritz ganz zauberhaft seinen Gesang dazu bei. ...

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