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01.03.2016 | pflegemanagement | Ausgabe 3/2016

ProCare 3/2016

Freiwillige für die Pflege finden und managen

Geeignete Assessmentinstrumente sind nicht vorhanden, aber notwendig

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 3/2016
Autoren:
Dr. Prof. André Fringer, Univ.-Prof. Ulrich Otto, Mag. Silvia Raphaelis

Zusammenfassung

Hintergrund

In der Versorgung betreuungs- bzw. pflegebedürftiger Menschen bestehen ein wachsender Bedarf an Freiwilligen sowie hohe Anforderungen. Dies erfordert nachhaltige Strategien zur Personalrekrutierung, -bindung und Qualitätssicherung, zu denen Assessment-Instrumente (AI) als Informations- und Planungsgrundlage beitragen können. Ziel des Critical Review ist es, alle vorhandenen AI zu identifizieren und nach Domänen, Zielgruppen und Gütekriterien zu analysieren und kritisch einzuschätzen.

Methode

Eine systematische Recherche mit interdisziplinärem Fokus wurde in Medline, CINAHL und PsycINFO sowie weiteren sozialwissenschaftlichen Datenbanken durchgeführt. Anhand definierter Kriterien wurden daraus 12 Studien selektiert, deren Analyse zu einem Critical Review zusammengefasst wurde.

Ergebnisse

Insgesamt konnten 15 AI, 13 Domänen (z. B. Motivation, Zufriedenheit) und 4 Zielgruppen identifiziert werden. Am häufigsten ist die Domäne Motivation und die Zielgruppe Freiwillige in der Hospiz/Palliativ Care vertreten. Mit keinem Instrument kann ein Spektrum an Domänen und Zielgruppen in solcher Breite erfasst werden, wie sie für den praktischen Einsatz Freiwilliger im häuslichen „care setting“ notwendig ist.

Schlussfolgerung

Es ist möglich und für das Freiwilligenmanagement in diesem sehr spezifischen Bereich notwendig, angemessene und umfassende AI zu entwickeln.

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Literatur
Über diesen Artikel

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