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01.10.2019 | Originalien | Ausgabe 5/2019 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 5/2019

FocusCP – rehaKIND

Erstmals kombinierter Kongress zu Zerebralparese und Kinderrehabilitation

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 5/2019
Autor:
MBA Health Care Management Prof. Dr. med. univ. Walter Michael Strobl
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Im deutschen Sprachraum leben etwa 80.000 Kinder mit Zerebralparesen mit Bedarf für eine dauerhafte, hochspezialisierte medizinisch-therapeutisch-orthopädietechnische Betreuung und Versorgung. All diese Aufgaben sind nur durch ein eng mit dem betroffenen Kind, seiner Familie und Bezugspersonen zusammenarbeitendes Expertenteam möglich. Damit diese Kooperation zum Wohl des Kindes funktioniert, muss eine gemeinsame Sprache erlernt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hatten sich in Deutschland die wissenschaftlichen FocusCP-Kongresse aus einem Zusammenschluss der Neuropädiatrie, Kinderorthopädie und Sozialpädiatrie entwickelt. Parallel dazu entstand RehaKIND als patientennahe Organisation mit dem Ziel, allen betroffenen Kindern und Familien den Zugang zur richtigen Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation zu erleichtern. Der Zusammenschluss dieser Institutionen führte nun zu einem gemeinsamen Kongress, dessen Erfolg den richtigen Weg in die Zukunft zu weisen scheint. Vom 6. bis 9. Februar 2019 fand in Fürstenfeldbruck bei München der erste kombinierte Kongress von FocusCP und rehaKIND mit 1300 Teilnehmern, 150 Vortragenden und 60 Ausstellern statt. Sehr viele Expertinnen und Experten und Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Therapiebereich, der Medizin und der Orthopädie- und Rehabilitationstechnik aus den deutschsprachigen Ländern konnten von den beiden Kongresspräsidenten, dem Neuropädiater Prof. Dr. Florian Heinen aus München und dem Kinderorthopäden Prof. Dr. Walter Strobl aus Wien, zum Austausch zusammengeführt werden. Das dreieinhalbtägige Programm umfasste wissenschaftliche Sitzungen, patienten- und praxisorientierte Vorträge sowie eine Reihe von Workshops und, um bei der Vielzahl an parallel stattfindenden Sitzungen den Teilnehmern zu helfen, den Überblick zu behalten, jeweils am Tagesende gemeinsame Zusammenfassungen aller Themen.
Literatur
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