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01.03.2016 | originalarbeit | Ausgabe 1/2016

Psychotherapie Forum 1/2016

Fehlleistungen als Empathie-Chance – die Gegenläufigkeit von „Projekten“ der Patientin und der Therapeutin

Eine verhaltenstherapeutische Sitzung und ihr Anfang

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 1/2016
Autoren:
Marie-Luise Alder, Eva-Lotta Brakemeier, Michael Dittmann, Florian Dreyer, Michael B. Buchholz
Wichtige Hinweise

Elektronisches zusätzliches Material

Die Online-Version dieses Artikels (doi: 10.​1007/​s00729-015-0056-1) enthält zusätzliches Material, welches für autorisierte Benützer zugänglich ist.

Zusammenfassung

Das Beispiel der Fehlleistung einer Patientin zu Beginn einer verhaltenstherapeutischen Sitzung wird zum Ausgangspunkt einer Einzelfallstudie genommen. Mit den Mitteln der Konversationsanalyse wird gezeigt, welche Chancen in der Wahrnehmung einer Fehlleistung liegen bzw. umgekehrt, welche verspielt werden. Die ganz restliche Sitzung ist vom Thema der Fehlleistung bestimmt, sie organisiert die Beziehung, das Verständnis des Rahmens und der wechselseitigen Rollen. Die Differenz zwischen dem Persönlichen und der Rolle wird verschoben. Empathie als therapeutische Basiskompetenz muss eine theoretische Stütze haben, sollen Phänomene wie Fehlleistungen nicht ignoriert bleiben. Das Ergebnis dieser Studie an genauen Transkriptionen ist, dass Empathie sich in Konversationen realisieren und bewähren kann, wenn deren Details feinkörnig genug wahrgenommen werden. Empathie ist keine individuelle Kompetenz, sondern realisiert sich in subtilen Kooperationen – oder aber nicht in deren Verweigerung.

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