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01.12.2015 | originalarbeit | Ausgabe 10/2015

ProCare 10/2015

Erwartungshaltungen, Kommunikation und Kooperation von Pflegenden und Ärzten in der stationären Altenpflege

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 10/2015
Autoren:
Inga Meyer-Kühling, Johannes Schröder, Claudia Frankenberg

Zusammenfassung

Hintergrund

Eine gute Zusammenarbeit von Pflegenden und Ärzten in der stationären Altenpflege bildet die Grundlage für die Versorgungsqualität von Heimbewohnern.

Ziel der Arbeit

Ziel der Untersuchung ist die Offenlegung der von den Pflegenden und Ärzten wahrgenommenen Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit mit der jeweils anderen Berufsgruppe.

Material und Methoden

Mithilfe einer standardisierten Fragebogenerhebung mit geschlossenen und offenen Fragen wurden 172 Pflegefach- und Hilfskräfte sowie 83 an der Heimversorgung beteiligte Haus- und Fachärzte zu Kommunikation und Kooperation zwischen Pflegenden und Ärzten befragt.

Ergebnisse

Pflegende wünschen sich einen offenen und respektvollen Umgang mit den Ärzten. Hingegen sehen die Ärzte in den strukturellen Rahmenbedingungen der Heimversorgung das Hauptproblem der Kooperation.

Background

Good cooperation between professional caregivers and physicians in nursing home care is the basis of healthcare quality for residents.

Aim

The aim of the study was the disclosure of perceived problems and improvements by professional caregivers and physicians concerning cooperation with the other professional group.

Material and methods

A total of 172 professional caregivers and auxiliary staff as well as 83 physicians and specialists involved in nursing home care were surveyed using a standardized questionnaire with closed and open questions about communication and cooperation between professional caregivers and physicians.

Results

Professional caregivers wanted an open and respectful relationship with physicians, whereas physicians considered the structural framework of nursing home care as the main problem for cooperation.

Conclusion

The different perceptions of problems and positive aspects of cooperation are a starting point for interventional measures.

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Literatur
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