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01.09.2013 | Intensivmedizin | Ausgabe 4/2013

Wiener klinisches Magazin 4/2013

Ernährung und Niereninsuffizienz

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 4/2013
Autor:
Prof. Dr. W. Druml
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde bereits in der Zeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin Heft 5, 2013, S. 384–390, doi 10.107/s00063-012-0201-3 publiziert.

Zusammenfassung

Intensivpatienten mit Niereninsuffizienz bilden eine sehr heterogene Gruppe von Patienten mit unterschiedlichen metabolischen Störungen und wechselndem Nährstoffbedarf. Dazu gehören Patienten mit akutem Nierenversagen (ANV), akut-auf-chronischem Nierenversagen (A-CNV), chronischem Nierenversagen (CNV) und unter chronischer Hämodialysetherapie. Ein Nierenversagen ist mit einer Reihe spezifischer Stoffwechseländerungen assoziiert. Neben diesen und den durch die Nierenersatztherapie induzierten Störungen wird der Stoffwechsel bzw. Nährstoffbedarf durch die Akuterkrankung selbst, durch andere Organinsuffizienzen bzw. durch Komplikationen, wie schwerere Infektionen, beeinflusst. Die Ernährungstherapie dieser Patienten muss diese vielfältigen Änderungen im Stoffwechsel und Nährstoffbedarf berücksichtigen. Der Nährstoffbedarf kann sich interindividuell grundsätzlich unterscheiden, sich aber auch während des Krankheitsverlaufs ändern. Daher erfordert die Ernährungstherapie eine individualisierte Planung und Adaptierung. Wegen der geänderten Verwertung von Nährstoffen und der beeinträchtigten Toleranz für Flüssigkeit und Elektrolyte ist ein engmaschiges Monitoring der Ernährungstherapie erforderlich.

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Literatur
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