Ernährung bei Übergewicht und Adipositas unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten
- 01.03.2016
- themenschwerpunkt
- Verfasst von
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Mag. Sabine Dämon
Korrespondierender Autor Mag. Sabine Dämon
- SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben (Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition), 5061, Elsbethen/Salzburg, Österreich
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Karin Schindler
Karin Schindler
- Universitätsklinik für Innere Medizin III, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
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Barbara Rittmannsberger
Barbara Rittmannsberger
- SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben (Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition), 5061, Elsbethen/Salzburg, Österreich
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Manuel Schätzer
Manuel Schätzer
- SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben (Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition), 5061, Elsbethen/Salzburg, Österreich
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Friedrich Hoppichler
Friedrich Hoppichler
- SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben (Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition), 5061, Elsbethen/Salzburg, Österreich
- Abteilung Innere Medizin, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg, Salzburg, Österreich
- Erschienen in
- Wiener Medizinische Wochenschrift | Ausgabe 3-4/2016
Zusammenfassung
Bestrebungen zur Optimierung der Ernährung in Hinblick auf Prävention und Therapie von Übergewicht zielen auf eine langfristige, alters- und bedarfsgerechte Anpassung bzw. Senkung der Energiezufuhr bei gleichzeitigem Erhalt der Nährstoffzufuhr, also eine nachhaltige Umstellung in Richtung „gesünderer“, nährstoffreicher und energieärmerer Nahrung unter Berücksichtigung der individuellen Lebensmittelpräferenzen.
Bei Betrachtung der aktuellen Ernährungsgewohnheiten der Allgemeinbevölkerung besteht zur Prävention von Übergewicht ein deutlicher Handlungsbedarf. Während Frauen in Hinblick auf physiologische Voraussetzungen bei der Gewichtskontrolle gegenüber Männern „benachteiligt“ sind – und sie auch mit besonderen Anforderungen in bestimmten Lebensphasen (wie z. B. Schwangerschaft) konfrontiert werden – ist der durchschnittliche Mann bzw. sind männliche Heranwachsende mit ihren „ungesünderen“ Verhaltensweisen und Einstellungen (immer noch) weniger am Thema Ernährung bzw. Gewichtskontrolle interessiert.
Für ein verbessertes Ernährungsverhalten braucht es zielgruppengerechte, geschlechtersensible Beratung beim Individuum, beginnend bei Schwangeren, aber auch lebensraumorientierte Maßnahmen für verbesserte Ernährungsangebote, die gesamtgemeinschaftlich mit Unterstützung entsprechender gesetzlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen langfristig gesichert werden müssen.
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- Titel
- Ernährung bei Übergewicht und Adipositas unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten
- Verfasst von
-
Mag. Sabine Dämon
Karin Schindler
Barbara Rittmannsberger
Manuel Schätzer
Friedrich Hoppichler
- Publikationsdatum
- 01.03.2016
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Wiener Medizinische Wochenschrift / Ausgabe 3-4/2016
Print ISSN: 0043-5341
Elektronische ISSN: 1563-258X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s10354-016-0436-3
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