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19.03.2019 | original article | Ausgabe 4/2019

Spektrum der Augenheilkunde 4/2019

Ergebnisse einer Umfrage zur Ausbildungssituation im Fach Augenheilkunde in Österreich

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Maximilian Gabriel, Alexander Bachernegg, Christoph Mitsch, Stefan Palkovits
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Dieser Beitrag enthält ergänzendes Material, das Sie in der Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00717-019-0423-3) finden.
Im Auftrag der Kommission der Austrian Young Ophthalmologists, Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft, austrianyo@gmail.com.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Hintergrund

Ziel war es, die subjektive Zufriedenheit sowie die derzeitigen Standards in der Ausbildung im Fach der Augenheilkunde und Optometrie in Österreich erstmalig zu erheben und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Material und Methode

Es wurde ein Fragebogen (33 Fragen insgesamt) zu 5 Themenkomplexen entworfen, dieser wurde im Januar 2018 an alle österreichischen Assistenzärzte im Fach Augenheilkunde und Optometrie verschickt und stand bis inklusive März 2018 zur Verfügung.

Resultate

Es nahmen 92 Ärzte aus 8 österreichischen Bundesländern, die zum Zeitpunkt der Umfrage in Ausbildung waren, an der Umfrage teil (Rücklaufquote von 58 %); 63 % der Teilnehmer bewerteten die Qualität ihrer Ausbildung mit sehr gut oder gut im bekannten Schulnotensystem. Jedoch bewerten 64 % der Teilnehmer das Verhältnis zwischen Ausbildung und Routinetätigkeiten negativ. Rotationen sind durch die jeweilige Abteilungsgröße beschränkt, und 71 % können sich eine externe Rotation gut oder sehr gut vorstellen. Die Umfrage zeigte zudem den klaren Wunsch, eine chirurgische Ausbildung, v. a. in der Kataraktchirurgie, zu erhalten.

Schlussfolgerung

Die Ausbildungsstruktur erscheint landesweit sehr heterogen, die Grundzufriedenheit der Teilnehmer mit ihrer Ausbildung ist jedoch hoch. Verbesserungsmöglichkeiten bestehen beim Ermöglichen von Rotationen, in der chirurgischen Ausbildung sowie im Verhältnis zwischen Routine und Lehre.

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