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01.12.2017 | originalarbeit | Ausgabe 10/2017

ProCare 10/2017

Entwicklung einer österreichischen Forschungsagenda für onkologische Pflege

Eine Delphi-Studie

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Silvia Raphaelis, Sabine Köck-Hódi, Hanna Mayer

Zusammenfassung

Hintergrund

Pflegeforschung ist eine wesentliche Komponente bei der Verbesserung der Versorgung onkologisch erkrankter Menschen. Da der Forschungsbedarf hoch ist und gleichzeitig die Forschungsmittel begrenzt sind, bietet eine Forschungsagenda eine grundlegende Orientierung, um vorrangige Themen zu bearbeiten.

Ziel

Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung einer österreichischen Agenda für onkologische Pflegeforschung, die sowohl an die internationale Diskussion um Forschungsprioritäten als auch an die nationale Pflegepraxis anschließt.

Methoden

Im ersten Schritt wurde eine Literaturstudie zu pflegerelevanten onkologischen Forschungsprioritäten durchgeführt. Die hierbei identifizierten Forschungsprioritäten wurden mittels einer Delphi-Befragung von ExpertInnen aus Österreich hinsichtlich ihrer Relevanz hierzulande bewertet, und in weiterer Folge wurde eine Forschungsagenda mit entsprechender nationaler Schwerpunktsetzung erstellt.

Ergebnisse

Insgesamt konnten 11 Artikel in die Literatursynthese eingeschlossen werden. In der ersten Befragungsrunde haben 18, in der zweiten 15 und in der dritten Befragungsrunde 13 ExpertInnen teilgenommen. Die finale Forschungsagenda ist aus 9 übergeordneten Forschungsbereichen (z. B. Entwicklung und Testung von Interventionen) und 43 zugehörigen Forschungsprioritäten (z. B. Interventionen zum Symptommanagement) zusammengesetzt.

Schlussfolgerungen

Die Forschungsagenda bietet eine wesentliche Orientierung für die Entwicklung der onkologischen Pflegeforschung in Österreich. Sie ist ein erster wichtiger Schritt, auf dem weiter aufgebaut werden muss, um eine national gültige Forschungsagenda mit hoher Repräsentativität der Forschungsbedarfe in Österreich zur Verfügung stellen zu können.

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Literatur
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