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14.08.2018 | Neue Versorgungslandschaften | Sonderheft 1/2018 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 1/2018

Elektronisches Routine-Outcome-Monitoring (eROM) in Psychiatrie und klinischer Psychologie

eROM-Implementierungsbeispiel an der Universitätsklinik für Psychiatrie II in Innsbruck

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Sonderheft 1/2018
Autoren:
Mag. Jonas Egeter, Lisa M. Wintner, Nathalie Huber, Gerhard Rumpold, Barbara Sperner-Unterweger, Harald R. Bliem, Bernhard Holzner

Zusammenfassung

Selbstberichte von Patienten („patient-reported outcomes“, PROs) ermöglichen eine systematische Sammlung, Auswertung und Dokumentation von Patientenangaben. Sie rücken die Sichtweise der Patienten in den Mittelpunkt und ermöglichen so individualisierte Behandlungsentscheidungen.
An der Station für Psychosomatische Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck wurde in vier Schritten ein elektronisches Routine-Outcome-Monitoring (eROM) implementiert. Alle Patienten, die die Einschlusskriterien erfüllten, wurden ab Juni 2015 in das Programm eingeschlossen und bearbeiteten ein vorgegebenes Set von PRO-Instrumenten.
Von Juni 2015 bis Mai 2018 wurden 300 Patienten im Rahmen ihres stationären Aufenthaltes in das eROM eingeschlossen. Die Erhebung wird am Beispielverlauf der ersten routinemäßig befragten Patientin beschrieben, der sich über drei stationäre Aufenthalte erstreckte.
Das implementierte eROM ist eine praktikable Methode, um standardisiert PRO-Daten im Längsschnitt zu erheben und diese für die individuelle Behandlung zu nutzen. Des Weiteren können diese Daten auch auf Kollektivebene für wissenschaftliche Zwecke ausgewertet werden.
Literatur
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