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14.08.2018 | Neue Versorgungslandschaften | Sonderheft 1/2018

psychopraxis. neuropraxis 1/2018

Elektronische Erhebung von Behandlungsergebnissen mittels Routine-Outcome-Monitoring: Pilotstudie zur Ökonomie und Zumutbarkeit für die Patienten

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Sonderheft 1/2018
Autoren:
PD Dr. Manuel Sprung, Bernadette Hold, Lore Streibl, Elmar Kaiser, David Riedl, Gerhard Rumpold, Friedrich Riffer
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

In der Onlineversion dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00739-018-0492-0) finden Sie Bezeichnungen der PROs und den Papierfragebogen zur Evaluation von CHES.

Anmerkungen

Die vorliegenden Ergebnisse wurden teilweise im Rahmen eines Posters beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im April 2018 in Gmunden präsentiert.

Zusammenfassung

Eine psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung erzielt allgemein gute Effekte. Allerdings zeigen sich diese nicht im gleichen Ausmaß bei allen Patienten. Der Einsatz eines Routine-Outcome-Monitorings (ROM) kann hilfreich sein, um Behandlungsergebnisse besser abbilden und vorhersagen zu können, insbesondere wenn sich der Zustand der Patienten nicht verbessert oder sogar verschlechtert. In einem psychosomatischen sowie einem psychiatrisch-rehabilitativen Setting wurde daher ROM mithilfe des Computer-based Health Evaluation System (CHES) eingeführt und unter Berücksichtigung der Ökonomie und Zumutbarkeit anhand einer Stichprobe von 228 Patienten evaluiert. Die durchschnittliche benötigte Gesamtbearbeitungszeit ausgewählter Patientenselbstberichte („patient-reported outcomes“, PRO) lag zwischen 21,3 und 23,8 min. Die überwiegende Mehrheit der Patienten bewertete CHES als benutzerfreundlich und verständlich. Nur wenige Patienten gaben an, dass sie Schwierigkeiten beim Bearbeiten von CHES hatten. Der Großteil der Patienten wünscht sich eine Rückmeldung der PRO-Ergebnisse. CHES hat sich als ein geeignetes Verfahren zu Erfassung der Behandlungsergebnisse erwiesen und ist im Rahmen eines durchschnittlich 6 bzw. 8‑ bis 12-wöchigen stationären Klinikaufenthalts gut integrierbar.

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Zusatzmaterial
Bezeichnungen der PROs und der Papierfragebogen zur Evaluation von CHES
739_2018_492_MOESM1_ESM.docx
Literatur
Über diesen Artikel

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