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01.09.2016 | Originalien | Ausgabe 4/2016 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 4/2016

Einflussfaktoren auf die Geschmacksentwicklung von Säuglingen

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Mag. Marie Peterseil, BSc Wolfgang Gunzer, BSc MSc Bianca Fuchs-Neuhold
Wichtige Hinweise
Substantial contributions (in alphabetical order): Buchinger, E., Grach, D., Konrad, M., Kronberger, A., Lederer, E., Martin, J., Maunz, S., Pail, E., Rath, A., Riederer, M., Schweighofer, N., van der Kleyn, M., Waldner, I., Wallner, M.
Ausführliche Literatur sowie Text inkl. Verweisen bei den Verfassern

Zusammenfassung

Die steigende Prävalenz von Adipositas ist eine der größten Public-Health-Herausforderungen, die Gesundheitssysteme weltweit zu bewältigen haben. Obwohl die Entstehung von Adipositas ein multifaktorieller Prozess ist, gibt es Hinweise darauf, dass bei Übergewichtigen eine Veränderung von Geschmackswahrnehmung und Geschmackspräferenzen stattfindet. Dadurch kann es zu einer veränderten Nahrungsmittelauswahl kommen, die sich auf die Entstehung von Adipositas auswirken kann. Die gesundheitsorientierte Sensorik untersucht den Zusammenhang zwischen Adipositas, Nahrungsmittelauswahl und veränderten Geschmackspräferenzen. Bereits im frühen Kindesalter (prä- und postnatal) entwickeln sich Muster der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung. Inwieweit sich eine bestehende maternale Präferenz und/oder veränderte Geschmackswahrnehmung für Lebensmittel mit hohem Zucker- und/oder Fettgehalt auf die Geschmackspräferenz bei Säuglingen und damit auf die spätere Nahrungsmittelauswahl des Kindes auswirkt, ist noch nicht ausreichend geklärt. Im laufenden Pilotprojekt des Health Perception Labs werden daher sensorische Methoden entwickelt, um mögliche Verbindungen zwischen dem Essverhalten der Mutter und den Nahrungsvorlieben der Kinder herstellen zu können.
Literatur
Über diesen Artikel

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