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01.08.2012 | original article | Ausgabe 15-16/2012

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2012

Einfluss eines überwachten Gefäßtrainings auf Gehgeschwindigkeit, Gehstrecke und Lebensqualität bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 15-16/2012
Autoren:
Alfa Wenkstetten-Holub, Elisabeth Kandioler-Honetz, Ingrid Kraus, Rudolf Müller, Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Wolfgang Kurz

Zusammenfassung

Grundlagen

Die vorliegende Studie untersuchte die Auswirkung eines überwachten Gefäßtrainings bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) auf Gehgeschwindigkeit, Gehstrecke und Lebensqualität.

Methodik und Ergebnisse

Vierundneunzig Patienten in Stadium IIa/IIb nach Fontaine absolvierten ein sechsmonatiges Gefäßtraining am Zentrum für ambulante Rehabilitation Wien (ZAW).
Bei von 4,2 ± 0,9 auf 4,5 ± 1,0 km/h (p < 0,001) gesteigerter Gehgeschwindigkeit, konnten auch die Absolute Claudicatio Distanz (ACD,p = 0,007), sowie die Initiale Claudicatio Distanz (ICD,p = 0,14) verbessert werden. Bei der mittels PLC-Fragebogens erhobenen gesundheitsbezogenen Lebensqualität fand sich keine signifikante Änderung.

Schlussfolgerungen

Die Ergebnisse zeigen, dass das Gehtraining zu einer bedeutsamen Steigerung der Gehgeschwindigkeit und Gehstrecke führen kann. Ungeachtet dieser Verbesserung ließ die Lebensqualität keine signifikanten Änderungen erkennen. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein, dass die für Patienten mit Claudicatio-intermittens relevanten Aspekte der physischen Funktionsfähigkeit im Kernmodul des PLC-Fragebogens unterrepräsentiert sind.

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Literatur
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