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23.05.2017 | originalarbeit | Ausgabe 3/2017 Open Access

Psychotherapie Forum 3/2017

Ein neues Therapie-Konzept validiert die besonderen Bedürfnisse geflüchteter Kinder und Jugendlicher: START

START – Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulation-Treatment

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 3/2017
Autoren:
Andrea Dixius, Eva Möhler
Wichtige Hinweise
Diese Arbeit ist Teil des Leitthemas „Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen“.

Zusammenfassung

Die besondere Situation psychisch belasteter und geflüchteter Kinder und Jugendlicher erfordert neue Konzepte in der psychotherapeutischen Versorgung.
Geflüchtete Kinder leiden häufig an psychischen und körperlichen Symptomen und sind durch traumatische Erlebnisse nachhaltig belastet. Das strukturierte und manualisierte Kurztherapiemanual „START“ – Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulation-Treatment wurde im Rahmen der praktischen Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Clearing- und Erstaufnahmekontexten und der klinischen Versorgung der Kinder- und Jugendpsychiatrie entwickelt. Interventionen aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie, Psychotraumatherapie und Alptraumtherapie werden in START integriert.
Dabei zielen die Interventionen primär auf eine rasche Stabilisierung und Arousal-Regulation bei emotionaler Belastung und ausgeprägtem Stresserleben. Im zweiten Schritt fokussiert START auf Förderung von Selbstwirksamkeit und die Stärkung von Schutzfaktoren. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Überblick zur Situation der geflüchteten Kinder und Jugendlichen und beschreibt das START-Konzept hinsichtlich klinischer Implikationen und auch der Limitationen.
Literatur
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