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26.07.2019 | Aus der Praxis

Ein 34-jähriger Patient mit retropharyngealer Tendinitis

Zeitschrift:
rheuma plus
Autoren:
Dr. N. Zipfel, A. Schlüter, G. Keyßer, C. Schäfer
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Moosig, Neumünster
M.O. Becker, Zürich
A. Hueber, Bamberg
Erstveröffentlichung in Z Rheumatol 2019 · 78:458–460. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00393-019-0620-0

Zusammenfassung

Wir berichten über einen 34-jährigen männlichen Patienten mit Nackenschmerzen, druckschmerzhafter Nackenmuskulatur mit eingeschränkter Rotationsbewegung der Halswirbelsäule (HWS) und laborchemischer Entzündungskonstellation. Computer- und magnetresonanztomographisch zeigte sich eine retropharyngeale Tendinitis des Musculus (M.) longus colli. Bei dieser seltenen Erkrankung muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Bisher ist die Computertomographie (CT), in der sich leichte Kalzifikationen inferior des ventralen Atlasbogens und ein prävertebraler Erguss zeigen, als Goldstandard beschrieben worden. Mittlerweile dürfte der Nachweis des prävertebralen Ödems in der Magnetresonanztomographie (MRT) das wesentlich sensitivere Verfahren darstellen. Therapie der Wahl ist die Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).

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Literatur
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