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Erschienen in: Wiener Medizinische Wochenschrift 9-10/2016

01.06.2016 | editorial

Editorial

verfasst von: Univ.-Doz. Dr. S. Schuller-Petrovic

Erschienen in: Wiener Medizinische Wochenschrift | Ausgabe 9-10/2016

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Auszug

Die chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) hat in der westlichen Bevölkerung eine hohe Prävalenz und führt nicht nur zu einer deutlichen Verschlechterung der Lebensqualität bei den Betroffenen, sondern im fortgeschrittenen Stadium auch zu hohen Behandlungskosten. Die rechtzeitige Diagnostik und stadiumgerechte Therapie sind essentiell, um schwere Folgen der CVI wie Beinödeme, Hautveränderungen und das Ulcus cruris venosum zu verhindern. Eine sichtbare Varikose ohne Schmerzen wird leider noch immer oft als eine kosmetische Störung abgetan und der Patient nicht eingehend diagnostisch abgeklärt. Die Entwicklung neuer minimal invasiver Therapiemethoden (endovenöse thermische Verfahren und Ultraschall kontrollierte Schaum-Sklerotherapie) hat in den letzten 15 Jahren nicht nur zu einer angeregten Diskussion über die Güte der neuen Therapieformen geführt, sondern auch die Zahl der Publikationen im phlebologischen Bereich deutlich erhöht. Es wurden neue Klassifikationen der CVI entwickelt, die Nomenklatur im Bereich der Beinvenen verbessert und die Diagnostik verfeinert. Die minimal invasive Diagnostik mit dem Farbduplex und die minimal-invasiven Therapiemöglichkeiten haben zu einer besseren Patientencompliance geführt. Die Aktivitäten einzelner Fachgesellschaften wie der Österreichische Gesellschaft für Phlebologie und dermatologische Angiologie (ÖGP) sowie des Österreichischen Verbandes für Gefäßmedizin (ÖVG) mit Informationstagen und Artikeln in der Presse haben bei der Bevölkerung zu einer wesentlich besseren Information bezüglich Venenerkrankungen geführt. Das Themenheft „Diagnose und Therapie der CVI“ soll einen Überblick über die Epidemiologie, Ätiologie, neue Nomenklatur, Differentialdiagnosen und die neuesten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten im Bereich der CVI verschaffen. Die Autoren haben sich bemüht, nicht nur die neueste wissenschaftliche Literatur zu berücksichtigen, sondern auch ihre praktische Erfahrung einzubringen. …

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Metadaten
Titel
Editorial
verfasst von
Univ.-Doz. Dr. S. Schuller-Petrovic
Publikationsdatum
01.06.2016
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener Medizinische Wochenschrift / Ausgabe 9-10/2016
Print ISSN: 0043-5341
Elektronische ISSN: 1563-258X
DOI
https://doi.org/10.1007/s10354-016-0479-5