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05.11.2020 | originalarbeit | Ausgabe 3-4/2020 Open Access

Psychotherapie Forum 3-4/2020

Die Spezialambulanz für Borderline-Störungen an der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 3-4/2020
Autoren:
Melitta Fischer-Kern, Johanna Alexopoulos
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

In dem Beitrag wird einleitend die Geschichte der Entstehung der Spezialambulanz für Borderline-Störungen an der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinischen Universität kurz umrissen. Die erstvorstelligen PatientInnen der letzten 35 Jahre werden im Hinblick auf die Häufigkeit von Persönlichkeitsstörungen sowie alters- und geschlechtsspezifischer Unterschiede beschrieben. Im Besonderen werden soziodemografische Charakteristika, Unterschiede im Zuweisungsmodus und der Therapieplanung bei PatientInnen mit einer Borderline-Störung herausgearbeitet.
Im Hauptteil des Beitrags werden die Arbeitsschwerpunkte der Klinik (1) psychoanalytische Erstdiagnostik und Therapieplanung und (2) Durchführung von hochfrequenten psychoanalytischen Behandlungen beschrieben. In der Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen orientieren wir uns an den von Otto Kernberg und MitarbeiterInnen entwickelten Instrumenten – das strukturelle Interview und das Strukturierte Interview zur Persönlichkeitsorganisation (STIPO). In der Behandlung von Borderline-Störungen haben wir neben der klassischen Psychoanalyse und der psychoanalytischen Psychotherapie eine Expertise in Übertragungsfokussierter Psychotherapie (TFP) erworben.
Abschließend werden die Ziele und Erfolge der TFP in der psychotherapeutischen Behandlung von PateintInnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung anhand einer an der Klinik durchgeführten multizentrischen RCT-Studie beschrieben. Dabei werden neben der Symptomverbesserung die Veränderungen in der Mentalisierungsfähigkeit, der Persönlichkeitsorganisation und der Bindungssicherheit dargestellt und anhand einer Fallvignette erläutert.
Literatur
Über diesen Artikel

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