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31.05.2021 | Originalien | Ausgabe 2/2021 Open Access

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2/2021

Die Rolle von Magnesium bei Knochenbrüchen in übergewichtigen Kindern und Jugendlichen

Zeitschrift:
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen > Ausgabe 2/2021
Autoren:
PhD Nicole Gabriele Sommer, Annelie-Martina Weinberg
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Inzidenz von Adipositas nimmt dramatisch zu, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Adipositas ist der erste Schritt zum metabolischen Syndrom, welches mit Hypomagnesiämie in Verbindung gebracht wird. Dieses Magnesium (Mg2+)-Defizit und prominente Akteure des metabolischen Syndroms einschließlich Insulinresistenz, Hyperglykämie und Entzündung wurden vor kurzem mit erhöhtem Knochenbruchrisiko bei Erwachsenen assoziiert. Speziell beim Wachstum spielt die richtige Ernährung eine wesentliche Rolle. Mg2+ ist dabei ein essenzieller Schlüsselfaktor, speziell hinsichtlich der skelettalen Reifung von Kindern und Jugendlichen. Hypomagnesiämie führt unweigerlich zu einer reduzierten Knochenmasse, der Knochen wird spröde und das Frakturrisiko steigt. Das höhere Frakturrisiko bei adipösen Kindern und Jugendlichen ist jedoch nach wie vor umstritten: einerseits liegen meist zu niedrige Patientenzahlen in pädiatrischen, klinischen Studien vor, andererseits ist unklar, ob weniger Körperstabilisierung und Koordination infolge geringerer körperlicher Aktivität bei adipösen Kindern und Jugendlichen eine Hauptrolle für die erhöhte Häufigkeit von Knochenbrüchen spielt. Ob die Hypomagnesiämie die Knochenstruktur beeinflusst und eine Schlüsselrolle in der Osteoimmunologie bei Kindern und Jugendlichen darstellt, ist somit noch unzureichend geklärt. Man weiß, dass sich Hypomagnesiämie auch auf die systemische Immunität in einem späteren Lebensabschnitt bei Erwachsenen auswirkt. Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen müssen bewertet werden und sollten im Fokus weiterer Untersuchungen stehen.
Literatur
Über diesen Artikel

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