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02.10.2020 | Originalien

Die Rolle des Mikrobioms in der Reproduktionsmedizin

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich
Autor:
Dr. med. univ. Sandra Haitzinger
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Der menschliche Organismus besteht aus etwa einer Billion Körperzellen, besiedelt ist er jedoch mit zehnmal mehr Mikroorganismen. Die Gesamtheit aller Mikroorganismen bezeichnet man als Mikrobiota. Das Genom dieser Mikrobiota nennt sich Mikrobiom. Im Rahmen von Endometrium-Rezeptivitätsstudien wurde die Existenz eines endometrialen Mikrobioms bewiesen. Man hat herausgefunden, dass eine Dysbiose, also eine pathologische Verschiebung der eubiotischen vaginalen oder uterinen Flora in Richtung Non-Lactobacillus-Mikrobiota, zu Infertilität führen kann und dass die Rate an frühen und späten Aborten sowie die Totgeburtenrate und Frühgeburtenrate erhöht sind. Ein gesundes Mikrobiom im weiblichen Geschlechtstrakt scheint also wichtig für die Gesundheit der Frau und ihre Fruchtbarkeit zu sein.

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Literatur
Über diesen Artikel