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18.11.2019 | übersichtsarbeit | Ausgabe 3-4/2019 Open Access

Psychotherapie Forum 3-4/2019

Die Psychodynamik der Suizidalität

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 3-4/2019
Autor:
Claudius Stein
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Wenn Menschen direkt oder indirekt mitteilen, dass sie nicht mehr leben wollen, ist dies zunächst als ein interaktionelles Geschehen zu verstehen. Daher ist das Beziehungsangebot das zentrale Element jeder Form der Behandlung, sowohl der Krisenintervention als auch der Psychotherapie suizidaler Menschen. Voraussetzung für eine konstruktive therapeutische Arbeit ist eine tragfähige Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn. Damit dies gelingen kann, ist es wesentlich, die Psychodynamik und die oft subtilen Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene hinter der Suizidalität zu verstehen.
Suizidalität wird in tiefenpsychologischen Theorien nicht nur als ein Zeichen seelischer Dekompensation, sondern darüber hinaus als eine psychische Funktion aufgefasst. Diese wird dann eingesetzt, wenn intrapsychische oder interpersonelle Krisen nicht mehr anders handhabbar scheinen. So gesehen kann Suizidalität eine regulierende, manchmal auch stabilisierende Funktion haben. Die zentralen konflikthaften Themen des suizidalen Menschen sind der Umgang mit Aggression, die Selbstwertregulation und der Umgang mit nahen Beziehungen. Im Artikel werden die wichtigsten Theorien zur Psychodynamik der Suizidalität dargestellt.
Literatur
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