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01.02.2015 | Psychiatrie | Ausgabe 1/2015

psychopraxis. neuropraxis 1/2015

Die Hyponatriämie im psychiatrischen Kontext

Fallberichte über eine Hyponatriämie bei bestehender Antidepressivatherapie

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 1/2015
Autoren:
Dr. Joszef Horvath, Parham Peyman, Prim. Priv.Doz. Dr. Martin Aigner

Zusammenfassung

Nach unserer Erfahrung ist die leichte, schwankende Hyponatriämie ziemlich häufig und korrigiert sich meistens spontan. Mittelschwere und schwere Hyponatriämien sind selten. Unter 625 Patient(inn)en mit bestehender Antidepressivatherapie im psychiatrischen Konsiliardienst ist eine Hyponatriämie in 16 Fällen vorgekommen, also bei 2,9 % der Fälle. Die Schwere der Symptomatik hängt nicht nur vom Natriumspiegel ab, sondern auch von der Zeitdauer der Entwicklung der Hyponatriämie. Die Symptomatik und der Verlauf werden zudem von der Polymorbidität stark beeinflusst. Die vorsichtige kontrollierte Substitutionstherapie ist sehr wichtig, um der zentralen Myelinolyse vorzubeugen. Die Korrektur des Serumnatriums sollte daher sehr langsam mit normaler physiologischer Kochsalzlösung erfolgen und 0,5 mmol/h nicht überschreiten.

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Literatur
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