Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

08.06.2018 | Originalien | Ausgabe 2/2018 Open Access

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel 2/2018

Die HypAus-Studie

Erste Resultate einer multizentrischen österreichischen Beobachtungsstudie zu chronischem Hypoparathyreoidismus

Zeitschrift:
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel > Ausgabe 2/2018
Autoren:
Cand. med. Maximilian Zach, Dr. Adelina Tmava-Berisha, Dr. Stefan Schatzl, Dr. Michael Lehner, PD Dr. Greisa Vila, MSc Assoz. Prof. PD Dr. Karin Amrein

Zusammenfassung

Der Hypoparathyreoidismus ist die letzte klassische, nicht mit dem fehlenden Hormon behandelte Endokrinopathie. Die Erkrankung tritt am häufigsten postoperativ auf und äußert sich oft durch die klinische Manifestation einer Hypokalziämie, jedoch kann sich dem behandelnden Arzt ein breites Spektrum an teils sehr unspezifischen Symptomen präsentieren. Der chronische Hypoparathyreoidismus führt in vielen Fällen zu einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität.
Die derzeitige Standardtherapie ist rein symptomatisch und erfolgt vor allem durch die orale Gabe von Kalzium sowie aktivem und nativem Vitamin D. Eine Parathormonersatztherapie zeigte in verschiedenen Studien bereits gute Ergebnisse, wird derzeit aber aufgrund der hohen Therapiekosten kaum eingesetzt.
Im Rahmen der HypAus-Studie wurden Patienten mit chronischem Hypoparathyreoidismus hinsichtlich ihrer Ätiologie, Symptomatik, Therapie, und Lebensqualität evaluiert, zudem wurden einige Probanden einer neurokognitiven Testung unterzogen. Erste Ergebnisse deuten auf eine Einschränkung der Lebensqualität und eine Tendenz zur kognitiven Einschränkung.
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 2/2018

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel 2/2018 Zur Ausgabe

Editorial

Editorial

Bildnachweise