Die Frage nach dem „Common Ground“ im psychodynamisch-psychoanalytischen Cluster
- Open Access
- 11.08.2025
- Psychiatrie
Zusammenfassung
Einleitung
Im psychoanalytisch-psychodynamischen Cluster können wir von folgenden gemeinsamen Grundannahmen ausgehen, die allen psychodynamischen Therapierichtungen inhärent sind [1, 8]:
1.
Fokus auf Emotion und Gefühlsausdruck
2.
Untersuchung von Versuchen, belastende Gedanken und Gefühle zu vermeiden
3.
Identifizieren von wiederkehrenden Themen und Mustern
4.
Auseinandersetzung mit Erfahrungen in der Vergangenheit (evtl. in der Übertragungsanalyse der Gegenwart)
5.
Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen
6.
Fokus auf Therapiebeziehung
7.
Erforschung des Fantasielebens
Diese gemeinsamen Grundannahmen bilden die Grundlage für die individuellen, konkreten und spezifischen Arbeitsmodelle der Analytiker:innen, wobei die individuellen Arbeitsmodelle der Analytiker:innen weiterführende, auch persönliche Theorien beinhalten.
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Arbeitsmodelle
Tuckett untersuchte die Frage nach der analytischen Arbeit anhand der Interventionen der Analytiker:innen, um deren implizites Beziehungswissen zu erforschen, und beschreibt die professionell-analytische Situation wie folgt: „Die Psychoanalyse ist nicht Psychoanalyse, weil zwei Personen regelmäßig miteinander sprechen oder weil die eine auf der Couch liegt und die andere dahintersitzt. Sie wird erst durch ein Setting, einen Rahmen, zur Psychoanalyse. Dies setzt zwangsläufig eine theoretische Struktur voraus, die dieses Setting definiert, und die von außen kommt. Mit anderen Worten, die Zwei-Personen-Situation verfügt über eine Theorie als ‚drittes Objekt‘ (‚triangular space‘). Darum sind auch die Theorien, die der Art des Zuhörens, des Reflektierens und den Interventionen des Analytikers zugrunde liegen, die zwar von Analytiker zu Analytiker variieren können, aber dennoch mindestens implizit vorhanden sein müssen, eine notwendig inhärente Eigenschaft: sie definieren sozusagen das Arbeitsmodell des Fachmannes“ [1].
Zwiebel unterscheidet weitergehend zwischen idealtypischer und realtypischer Haltung in der Praxis und geht von zehn Grundbedingungen einer professionellen Psychotherapie aus. Er versteht diese Hypothesen als seine Variante von Shedlers Grundannahmen und weist darauf hin, dass es sich dabei um Elemente handelt, die bei allen Psychotherapieverfahren vorhanden sein müssen. In den 10 Hypothesen finden sich auch Elemente des individuellen Arbeitsmodells von Zwiebel [1], z. B. dass der Rahmen transparent, konstant, flexibel und kohärent sein soll:
1.
Entwicklung eines Arbeitsmodells. Dabei sollen die Komplexität und Kontextualität des therapeutischen Feldes anerkannt werden. Es soll nicht eindimensional oder reduktionistisch sein. Das generelle Arbeitsmodell ermöglicht die Entwicklung eines Ad-hoc-Arbeitsmodells, welches wir für die Behandlung und den individuellen Prozess jedes einzelnen Patienten/jeder einzelnen Patientin benötigen.
2.
Gleichschwebendes Oszillieren zwischen den Polen der therapeutischen Position. Der technische Pol umfasst unsere erworbenen Fertigkeiten, wie unser Wissen über Theorien und Technik usw. Der persönliche Pol betrifft unsere Lebensgeschichte, die eigene Selbsterfahrung in der Lehranalyse/Lehrtherapie und unser implizites Beziehungswissen. Eine Balance zwischen den beiden Polen soll immer wieder erreicht werden.
3.
Reflexion der Grundannahmen. Wie wir die Probleme des Patienten/der Patientin konzipieren, hängt von unseren theoretischen Grundannahmen ab. Im Vordergrund dabei steht, einen förderlichen Entwicklungsprozess für den/die Patient:in zu gestalten. Wir fragen uns: Wie handhaben wir Präsenz, Gegenübertragung und Einsicht in unserer analytischen Haltung?
4.
Bedenken der Ziele der therapeutischen Arbeit. Unser gemeinsames Bemühen im therapeutischen Prozess ist das Erkennen, die Toleranz, die Besserung, die Veränderung oder die Überwindung von Leidenszuständen. In der therapeutischen Beziehung wird der Raum zur Verfügung gestellt, das Leiden wahrzunehmen, zu untersuchen und zu verändern.
5.
Beachtung der Rahmenbedingungen der Therapie. Um die affektive Dimension in der Behandlung zu erreichen, brauchen wir einen Rahmen und ein Setting. Rahmen und Setting sind transparent, konstant, kohärent und flexibel, um Sicherheit und Vertrauen zu gewährleisten.
6.
Bedenken der Wahrnehmungen. Präsenz, Gegenübertragung und Einsicht sind in der teilnehmenden Beobachtung verdichtet zusammengefasst. Die teilnehmende Beobachtung ist ein zentraler Teil der psychoanalytischen Haltung. Einerseits erfordert sie ein Sich-Einfühlen und emotionales Sich-Einlassen, andererseits geht es dabei um Distanzierung, Abstandnahme und Konzeptualisierung. Dadurch wird eine optimale Voraussetzung für die Entwicklung einer emotionalen Bewegung in der therapeutischen Beziehung erreicht.
7.
Beachtung des unmittelbaren Erlebens. Für die/n Therapeut:in ist ein Spannungsgefühl in der therapeutischen Beziehung ein wichtiger Indikator für die emotionale Bewegung in der therapeutischen Arbeit. Die zentralen Dimensionen der Affektregulierung können als Herstellung von Sicherheit und das Sich-Einlassen auf eine emotional bedeutsame Beziehung angesehen werden. Das Spannungsgefühl/„Arousal“ kann als Indikator in der Affektregulation betrachtet werden. Das Bemerken, Zulassen und Umwandeln der Spannung ist eine wichtige Funktion des/der Therapeut:in.
8.
Entwicklung eines Gewahrseins für die Interventionen. Der therapeutische Prozess wird im Wesentlichen von den Interventionen der/s Therapeut:in gesteuert. Diese können sich auf die Inhalte oder den Prozess beziehen. In den Interventionen aktualisieren und präsentieren sich die Arbeitsmodelle der/s Therapeut:in. Sie sind individuell, nur begrenzt schematisierbar und Ausdruck der Kreativität der/s Therapeut:in.
9.
Beachtung von Fragen und Antworten der/s Patient:in. Die therapeutische Beziehung ist vom analytischen Paar ko-kreiert und ist durch eine komplementäre Wechselbeziehung von Gelingen und Scheitern charakterisiert. Der Prozess ist dialogisch, diskursiv, findet in einem bipersonalen Feld statt und ist bei aller Asymmetrie von einer zirkulären Dimension gekennzeichnet. Die Psychotherapie ist ein Übungsweg, in dem Präsenz, Gegenübertragung und Einsicht immer wieder geübt werden. Der/die Therapeut:in achtet dabei vor allem auf Fehlendes, Lückenhaftes und Widersprüchliches, eben nicht Anwesendes.
10.
Beachtung von Irritationen und Krisen. Die psychotherapeutische Arbeit ist begleitet von Irritationen und Krisen. Auftauchende Störungen können sich aus einer Dysbalance von der An- und Abwesenheit der/s Analytiker:in ergeben. Die Arbeit mit der Gegenübertragung und die daraus gewonnene Einsicht stellt die Präsenz in uns wieder her und ermöglicht einen progressiven Zirkel.
Gemeinsame Grundannahmen bilden die Grundlage für die spezifischen Arbeitsmodelle
Generell sind dabei die Wachheit und Aufmerksamkeit, die Beobachtung der emotionalen Reaktion in Form der Gegenübertragung, das Ziel der Einsicht, das Verstehen der psychischen Realität der/s Analysand:in zentral.
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Gemeinsame Basis
Storck [2] versucht dem Common Ground in der Psychoanalyse nachzugehen, indem er ihn von der personalen, der konzeptuellen und der methodischen Seite aus betrachtet.
Common Ground über ein personales Kriterium: Eine gemeinsame Basis der Psychoanalyse über Personen zu finden, scheint für Storck wenig geeignet, um eine gemeinsame tragfähige psychoanalytische Identität zu bestimmen.
Bei den konzeptuellen Überlegungen zum Common Ground werden die Konzepte (dynamisch) Unbewusstes, Sexualität, Konflikt/Abwehr, Selbst- und Objektrepräsentanz, Introjektion und Projektion, Ich-Funktionen, Regression und Übertragung als allgemein anerkannt betrachtet. Das Verständnis der Konzepte, z. B. Unbewusstes, Sexualität usw. geht allerdings in den einzelnen Schulen, die wiederum mit Personen in Verbindung gebracht werden können, weit auseinander. Ein Vergleich psychoanalytischer Konzepte ist ein spannendes Forschungsfeld, vor allem im Hinblick auf ihre klinische Nützlichkeit, allerdings weniger hilfreich bei der Frage nach dem Common Ground.
Merkmale der Zugangsweise sind die Neugier und Toleranz für das Unbekannte
Das Kriterium des Methodischen zur Bestimmung eines Common Ground scheint für Storck den größten Ertrag zu bringen. Dabei geht es um das klinische Arbeiten. Das wesentliche Element ist die psychoanalytische Haltung als forschende Grundhaltung oder teilnehmende Beobachtung. „Verstanden als eine Haltung besteht Psychoanalyse darin, sich einer konkreten Begegnung mit einem Gegenüber auszusetzen, ohne dabei vorab auf Möglichkeiten der Steuerung (durch Vorwissen, Relevanz, Vernunft) zurückzugreifen.“ Weitere Merkmale der Zugangsweise sind: die Neugier und Toleranz für das Unbekannte, das in dieser Begegnung erfahren wird, die relative Abkehr von der Vernunft zugunsten von Affekt und Fantasie, die Reflexion der eigenen Person in dieser Beziehung und das Erfordernis eines inneren und äußeren Rahmens, in dem sich das Ungesteuerte ereignen kann.
Prozess und Haltung
Die Entwicklung der Psychoanalyse hat zu einer Erweiterung unseres Wissens über psychische Entwicklung, Veränderung, Prozess und damit auch der Haltung geführt. Kausalität ist nicht ausschlaggebend für das mentale Funktionieren. Es geht um eine ästhetische Denkweise: beobachten, beschreiben und subjektiv verstehen [3]. Ogden [4] und Ferro [5] haben diese Vorstellungen weiterverarbeitet, und in der zeitgenössischen Psychoanalyse wird dem erkenntnistheoretischen Modell, in dem es um ein Verständnis für unbewusste Bedeutungen geht, das ontologische Modell hinzugefügt, in dem es um Erfahrung geht. Eine Erfahrung, die es unseren Patient:innen ermöglicht, auf kreative Art selber zu Bedeutungen zu finden und in dieser Erfahrung lebendiger zu werden.
Hier findet sich Intersubjektivität in einem Beziehungsfeld, die Analytiker:innen und ihr Unbewusstes sind mit dem Unbewussten der Patient:innen verwoben. Die Haltung entspricht der Reverie bei Bion [6], einer träumerischen Fähigkeit, aus der sich über die Gegenübertragung eine prozessorientierte Intervention herausbildet. In einer vereinfachten Beschreibung generiert Reverie innere Bilder, die unbewusstes Material für Vorstellungen, Fantasien und das Denken bereitstellen. Durch diese Haltung gelangen wir ausgehend von einer träumerischen Haltung (Reverie), in der zunächst innere Bilder entstehen, zu Vorstellungen der Übertragung, die wiederum mittels unserer Gegenübertragung in uns bearbeitet werden und dann mittels ungesättigter und selten mittels gesättigter Deutung im Prozess zur Verfügung gestellt werden, damit der/die Patient:in sich in seinem/ihrem Erfahrungsprozess weiterbewegen kann. Um eine entwicklungsfördernde Sprache zu erreichen, sollten wir Analytiker:innen uns der psychoanalytischen Situation spielerisch-emotional hingeben. Diese Haltungselemente finden Ogden [4] und Kläui [7] für besonders hilfreich. Die gemeinsame Erfahrung ist in diesem Modell der Motor für Entwicklung und damit mehr Lebendigkeit.
Fallbeispiel
Traumreise
Die Fallvignette beschreibt eine psychodynamische Behandlung im fünften Jahr, in der die Traumarbeit im Zentrum steht. Richard ist 36 Jahre alt und kam mit psychotherapeutischer Vorerfahrung, in der die Therapeutin seinen Wünschen nach Ungetrenntheit nachgab, was dazu führte, dass er von mir immer wieder eine ähnliche Haltung einforderte. Seine Symptomatik bestand damals aus Panikattacken und Zwängen, die er mit magischen Gedanken besetzte. Aus seiner Geschichte gibt es zwei ihn bestimmende Erfahrungen. Er kam mit einer Kraniosynostose zur Welt und wurde mit sechs Monaten operiert, was mit einem längeren stationären Aufenthalt verbunden war und der Mutter große Sorgen bereitete. Die Mutter leidet seit seiner Kindheit an einer schweren Depression, die immer wieder stationär behandelt werden muss, und hat mehrere suizidale Gesten gesetzt, bei denen der Patient sie zweimal aufgefunden und gerettet hat.
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Gemeinsame Erfahrung ist der Motor für Entwicklung und damit mehr Lebendigkeit
Diese von Schuldgefühlen durchflutete Beziehung zur Mutter wiederholte er in seiner damaligen Partnerschaft und auch in der therapeutischen Beziehung. Seinen Angriffen auf meine Haltung standhaltend, entwickelte er ein Verständnis dafür, dass ich ihm als Gegenüber hilfreicher sein konnte und er nahm die Erfahrung von Getrenntheit in sich auf, was zu einer Veränderung in seiner Partnerschaft und letztlich zu einer Trennung führte. Auch beruflich vollzog er eine Trennung. Wenig erstaunlich arbeitete er als Körpertherapeut in einem Anstellungsverhältnis, was er in eine selbstständige Tätigkeit umwandelte. Die Panikattacken wichen zwei unterschiedlich intensiven Phasen von depressiven Zuständen, die Zwänge blieben zur Absicherung seiner Ängste. In unserer gemeinsamen Traumarbeit zeigte sich nun eine gespaltene Übertragung und es wurde eine Zwischenleiblichkeit spürbar, in der das beschädigte mütterliche Objekt in mich hineingezwängt wurde und gleichzeitig eine romantisch-idealisierte homoerotische Atmosphäre entstand.
Der zweite depressive Zustand dauerte ein halbes Jahr und brachte alle Formen menschlichen Erlebens mit sich. Auch die Traumerinnerung war beeinträchtigt und damit die Entwicklung in einem neuen zeitlichen Modus. Ein erfahrener Psychiater, auch psychodynamisch interessiert, unterstützte medikamentös und half, die Arbeitsfähigkeit von Richard zu erhalten und einen stationären Aufenthalt zu vermeiden. Diese gemeinsame Erfahrung war für uns beide nachhaltig und er erwachte aus dem depressiven Zustand mit Dankbarkeit und einem neuen Gefühl von Lebendigkeit. Diese gemeinsame Traumreise, es wurden bisher ungefähr 370 Träume bearbeitet, war möglich, weil wir uns darauf verständigen konnten, dass Träume Bedeutung für uns generieren, und dass Bedeutung unserem Leben Sinn verleiht. In seinem letzten Traum – wir sind dabei, die Therapie abzuschließen – tötet er einen majestätischen Hirsch und ich deutete ihm: „Der Hirsch ist tot, es lebe der Hirsch“. Seine männliche Identität, bei einem erfolgreichen, aber abwesenden Vater, ist vielleicht sein letztes Anliegen in der Therapie und für seine Zukunft.
Entwicklungen und Beeinflussungen
Insgesamt bleibt die klassische Psychoanalyse in ihren Grundannahmen weitgehend eigenständig (Unbewusstes, Übertragung, Regression etc.). Doch die moderne psychoanalytische Praxis, wie im Artikel dargestellt, zeigt deutliche Spuren indirekter Beeinflussung auch durch andere Therapieverfahren, wie unter anderem beispielsweise durch die kognitive Verhaltenstherapie – insbesondere im methodischen Denken (Struktur, Ziele, Reflexion), in der Integration emotionspsychologischer Forschung und im pragmatischen Umgang mit Symptomen und Beziehungsmustern.
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Haltung zielt auf Beobachtung, Beschreibung und subjektives Verstehen – ohne primär kausal zu denken
Auch die Idee eines „Ad-hoc-Arbeitsmodells“, das individuell auf Patient:innen zugeschnitten ist, erinnert u. a. an individualisierte Fallkonzeptionen in der kognitiven Verhaltenstherapie, genauso wie die Beachtung affektiver Erfahrungen und emotionaler Regulation an zentrale Prozesse der Schematherapie oder an emotionsfokussierte Verfahren erinnert. Gleichzeitig spielt insgesamt das gesamte Spektrum der Affektregulation eine zentrale Rolle, ähnlich wie in modernen verhaltenstherapeutischen oder emotionsfokussierten Ansätzen wie z. B. der Dialektisch-Behavioralen Therapie oder der Emotions-Fokussierten Therapie. Das gemeinsame Interesse an Affekten und deren Regulation zeigt eine konzeptuelle Annäherung.
Beeinflussungen stehen mit einem kritischen Diskurs in Zusammenhang, wie auch die Annäherung der Therapieverfahren mit der Forschung einhergeht, die eine stetige Verbesserung der Therapieverfahren entlang der Wirkfaktoren verfolgt.
Generell ist das Ziel der psychoanalytischen Therapie die Veränderung oder Überwindung von Leidenszuständen, die Haltung zielt in der zeitgenössischen Psychoanalyse nach wie vor auf Beobachtung, Beschreibung und subjektives Verstehen– ohne primär kausal zu denken. Diese hypothesengenerierende Arbeitsweise ist historisch durch hypothesentestende Rechtfertigungsforschung ergänzt, sodass den aktuellen Verfahren, die sich immer mehr annähern, Einfluss durch die Wirksamkeitsforschung anzumerken ist. Manualisierte Therapieverfahren wie die Übertragungsfokussierte Therapie oder Mentalisierungsbasierte Therapie erweisen sich durch vor allem affektbezogene Interventionen als effektiv. Die Oszillation zwischen hypothesentestender und hypothesengenerierender Forschung ist für die differenzierende Weiterentwicklung und Indikationsstellung in der Praxis auf Basis eines soliden Common-Ground-Modells wesentlich.
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Fazit für die Praxis
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Konzepte wie (dynamisch) Unbewusstes, Sexualität, Konflikt/Abwehr, Selbst- und Objektrepräsentanz, Introjektion und Projektion, Ich-Funktionen, Regression und Übertragung wie auch die psychoanalytische Haltung gelten als Basis allgemein anerkannt.
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Entwicklungen der Psychoanalyse haben zu einer Erweiterung unseres Wissens über psychische Entwicklung, Veränderung, Prozess und Nachhaltigkeit geführt.
Einhaltung ethischer Richtlinien
Interessenkonflikt
G. Bernsteiner und H. Löffler-Stastka geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
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