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01.11.2014 | Atopische Dermatitis | Ausgabe 4/2014

hautnah 4/2014

Die atopische Dermatitis – eine Psychosomatose?

Eine kurze Geschichte des Begriffswandels zwischen Soma und Psyche

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 4/2014
Autor:
Ass. Prof. Dr. Brigitte Hackenberg

Zusammenfassung

Die Frage, ob die atopische Dermatitis (früher Neurodermitis) eine Psychosomatose im Sinne einer psychogenen Erkrankung darstellt, muss verneint werden. Das von der frühen Psychoanalyse entwickelte Konversionsmodell ist nach heutigen Erkenntnissen der Krankheitsentstehung nicht mehr haltbar. Die Diagnose einer atopischen Dermatitis ist charakterisiert durch die Bedingungen einer chronischen Erkrankung des Kindes- und Jugendalters mit teilweiser Persistenz ins Erwachsenenalter, geprägt von langjährigen Anpassungsleistungen und einem erhöhten Risiko für psychiatrische Symptombildungen. Das fachspezifische (dermatologische) Therapiekonzept erfordert stets eine ganzheitliche, psychosomatische und familienorientierte Begleitung unter Berücksichtigung der jeweiligen psychosozialen Umstände. Das Prinzip der interdisziplinären Zusammenarbeit mehrere Berufsgruppen ist dabei meist unverzichtbar.

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